Fotos: Nefer

Insiderbericht: Mumienscan in Hildesheim

Entstanden aus einer Zusammenarbeit mit dem Roemer- und Pelizaeus-Museum, ist das Hildesheimer St. Bernward Krankenhaus inzwischen geübt im Umgang mit Mumien. 24 Mumien hat man bisher bereits untersucht. Nun wurden dort gerade erneut drei ägyptische Mumien mit dem Computertomographen gescannt. Eine dieser Mumien reiste sogar aus Schottland an, die beiden anderen von der Hildesheimer Uni hatten es nicht ganz so weit.

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Grab des königlichen Schreibers Chonsu, 2017. Foto: MoA

Grab eines königlichen Schreibers in Luxor entdeckt

Im Gräberfeld El-Chocha auf der Westbank Luxors hat eine japanische Grabungsdelegation der Waseda Universität unter Leitung von Dr. Jiro Kondo ein neues Grab gefunden. Es gehörte einem königlichen Schreiber namens Chonsu, der im Neuen Reich zur Zeit der Ramessiden lebte.

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Eine Auswahl an Topfbestattungen von Kindern und Säuglingen aus der prädynastischen Epoche bis zur Frühzeit. Entdeckt in der Nekropole von Adaïma, Ägypten. Bild mit freundlicher Genehmigung: "Adaima excavation. Crubezy & Midant-Reynes, IFAO"

Waren ägyptische Topfbestattungen ein Symbol der Wiedergeburt?

Einbalsamierung und Mumien – damit verbinden wir den Glauben an das ewige Leben der alten Ägypter. Doch nicht jeder konnte sich eine teure Mumifizierung leisten. Die armen Menschen mussten ihre lieben Verstorbenen im Wüstensand begraben. Kinder, Säuglinge und Fötusse sind im alten Ägypten häufig in Töpfen bestattet worden. So genannte Topfbestattungen galten lange Zeit als Begräbnisse der Ärmsten in der Bevölkerung Ägyptens. Dem sei mitnichten so, wie eine neue Studie von Ronika Power der Cambridge Universität und Yann Tristant der Macquarie Universität in Australien belegt. Vielmehr seien die Töpfe Symbole der Wiedergeburt gewesen, in denen auch Erwachsene und Wohlhabende ihr neues Leben nach dem Tod antreten konnten.

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Sarkophag aus dem Luxor-Museum

600 Sarkophage aus dem Ägyptischen Museum Kairo werden restauriert

Diese Nachricht wird das unter chronischem Geldmangel leidene Antikenministerium gefreut haben: Mit Hilfe einer finanzkräftigen Unterstützung aus den USA sollen innerhalb der nächsten zwei Jahre über 600 Sarkophage im ägyptischen Museum Kairo restauriert und dokumentiert werden.

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Foto: MSA

12 Felsengräber aus dem Neuen Reich in Gebel El-Silsila

Das Antikenministerium meldet, dass die Grabungsmission der schwedischen Lund Universität in Gebel el-Silsila insgesamt 12 Felsengräber aus der Zeit von Thutmosis III. und Amenophis II., also aus der 18. Dynastie, entdeckt habe. Zusätzlich seien auch noch drei Krypten und zwei Opfernischen gefunden worden.
(Nicht ganz klar wird in der Meldung, ob es sich um eine neue Entdeckung handelt, oder um die Gesamtzahl der in 2016 gefundenen Gräber, denn die Schweden hatten bereits im Frühjahr den Fund von Felsengräbern und Krypten gemeldet.)

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