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Scan: Interspectral

Überraschung: Große Kroko-Mumie enthält viele kleine

Diese 3m lange Krokodilmumie war schon immer eine der schönsten und interessantesten Tiermumien des niederländischen Reichsmuseums für Altertümer in Leiden. Nun wird sie durch einen Überraschungsfund sogar zum Star der Kollektion und zum Besuchermagneten, denn sie enthält gar kein großes Krokodil, sondern zwei kleine – und nach neuesten Erkenntnissen dazu auch noch ca. 50 Baby-Krokodile.

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Bilder: Paul Burston

Meritamun erwacht nach 2000 Jahren wieder zum Leben

In einem multidisziplinären Ansatz haben Wissenschaftler und Künstler das Gesicht einer ägyptischen Frau ermittelt und wiederhergestellt, deren 2000 Jahre alter Kopf lange in den Kellerregalen einer australischen Universität lag. In weiteren Untersuchungen soll nun noch mehr über das Leben und die Herkunft dieser Frau erforscht werden, vielleicht sogar Details aus ihrem Leben: woher sie stammte, welche Krankheiten sie hatte und wie sie sich ernährte.

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Vorbereitung des Mumienscans durch eine Siemens-Partnerin. Foto: Norbert von der Groeben / Stanford University School of Medicine

Ägyptische Mumie mit Sand im Kopf

Ein in der vergangenen Woche an der kaliforischen Stanford Universität durchgeführter CT-Scan einer Mumie brachte ein unerwartetes Ergebnis: Nicht nur, dass das Gehirn im Schädel belassen wurde, es findet sich dort auch eine weitere, dunkle Masse, die vermutlich Sand oder Sediment ist. Dass dies eine Verunreinigung ist, die während der Mumifizierung versehentlich geschah, glauben die Forscher nicht. Dass es aber absichtlich gemacht wurde und es sich hier um ein bisher noch unbekanntes Mumifizierungsverfahren handelt, dafür steht der Beweis auch noch aus.

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Kindersarkophag W1013, Foto: Egypt Centre, Swansea University

CT-Scan enthüllt: mumifizierter Fötus in Kindersarg

Seit 1971 liegt im Egypt Centre der Universität von Swansea, einer Küstenstadt im Süden von Wales, ein 52cm kleiner Sarkophag aus steifem Leinen und Gips. Er trägt die Bezeichnung W1013 und gehört zur Wellcome-Sammlung der Universität. Das bedeutet nicht, dass die Besucher mit dieser Sammlung willkommen geheißen werden, sondern dass die Stücke von einem Sammler namens Henry Wellcome zusammengetragen wurden. Bei einem kürzlich durchgeführten CT-Scan stellte man nun fest, dass sich in der Kartonage ein etwa 12-16 Wochen alter mumifizierter Fötus befindet.

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