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Die vier Figuren/Uschebtis aus dem Grabschatz Tutanchamuns werden dann vielleicht auch vom Luxor-Museum ins neue Grand Egyptian Museum gebracht

Das ganze Tutanchamun-Paket. Alle 5000 Stücke im neuen Museum

Die amerikanische Handelskammer in Ägypten organisierte unlängst die Reise einer Delegation internationaler Medienvertreter zum teilweise fertiggestellten Grand Egyptian Museum (GEM) auf dem Gizeh-Plateau. Man wolle damit den Tourismus nach Ägypten befördern, hieß es. Bei dieser Reise gab es einige durchaus interessante Informationen zum neuen und zum alten Museum.

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Kopf der Mumie Tutanchamuns. Fotos: Harry Burton, © The Griffith Institute, University of Oxford

Das Who-is-who der Mumien: Tutanchamun

Im Gegensatz zu allen vorgenannten Mumien dieser Whoiswho-Reihe hat die Mumie von Tutanchamun keine Nummer im Catalogue Général, da sie ja „erst“ im Jahr 1922 gefunden wurde, der Museumskatalog aber aus dem Jahr 1912 stammt. Nach den historischen Quellen war Tutanchamun zwischen 17 und 19 Jahre, als er starb. Die meisten Altersbestimmungen der verschiedenen Forscher in den Studien der vergangenen Jahre bestätigen dieses Todesalter auch. Lediglich James Harris und Edward Wente kamen 1992 bei einer Studie für die Universität von Michigan zu dem Schluss, Tutanchamun sei vermutlich 23-27 Jahre alt geworden.

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Dieses Bild mit den vermeintlichen Original-Grabschätzen Tutanchamuns verbreitete sich in den sozialen Medien

Lastwagen mit Tutanchamuns „Schätzen“ sorgt für Aufruhr

Was für ein Schreck! Da fährt ein Lastwagen mit offener Ladefläche die wertvollen Grabschätze Tutanchamuns spazieren. Die unbezahlbaren Artefakte wahllos aufeinandergestapelt und nur mit ein paar Seilen gesichert. Eine scharfe Bremsung und Tuts Grabbeigaben wären auf die Straße gepurzelt und in 1000 Teile zerbrochen. So ließ der Aufschrei in den sozialen Netzwerken nicht lange auf sich warten. Doch es war viel Lärm um nichts wie Elham Salah, Leiterin des Museumssektors erklärte.

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Christian Eckmann (RGZM), Hala Hassan und Momem Othman (ÄM Kairo) beim Entnehmen der Maske aus der Vitrine. Foto: Ägyptisches Museum / Sameh Abdel Mohsen

Bart ab, Bart dran – Details von Christian Eckmann

Im Jahr 2014 war in Kairo bei Arbeiten an der Glasvitrine, in der Tutanchamuns Totenmaske ausgestellt war, ein kleines Unglück passiert: Jemand war an die Maske gestoßen und dabei war der Bart von der Maske abgefallen. In Windeseile hatte man den Bart wieder angeklebt – leider mit einem modernen Epoxidharzkleber, was die Fachwelt mit Kopfschütteln zur Kenntnis genommen hatte. Daraufhin konsultierte man den damals ohnehin gerade in Kairo befindlichen Restaurator des Römisch-Germanischen Zentralmuseums in Mainz, Christian Eckmann, und beauftragte ihn anschließend mit der Beseitigung des „Schadens“. In einem Interview mit der Rhein Main Presse erläuterte Christian Eckmann nun einige Einzelheiten seiner Arbeit.

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Foto: Mohamed Gamal Rashed. Ägyptisches Museum Kairo

Das „Eisen des Himmels“ – Tutanchamuns kosmische Klinge

Tonnen von Gold wurden Pharao Tutanchamun mit in sein Grab gelegt. Doch diese Schätze waren nicht das Wertvollste, was er mit auf seine Reise in die Unterwelt nehmen sollte. Ein auf den ersten Blick unscheinbarer Dolch war von unschätzbarem Wert. Seine Klinge besteht aus dem „Eisen des Himmels“, wie die alten Ägypter das Material ehrfürchtig nannten.

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