Der versetzte, von außen unscheinbare Tempel von Amada

Virtuelle Besichtigung: Der Tempel von Amada

Die von uns bereits viel gelobten virtuellen Rundgänge, die das Antikenministerium in diesen Coronazeiten mithilfe der Firma Matterport anbietet, gehen in eine neue Runde. Diesmal ist es der Tempel von Amada, der am Rande des Nassersees wiederaufgebaut wurde, weil er sonst nur noch von Tauchern besucht werden könnte. Wer auf dem Nassersee schon mal nach Abu Simbel geschippert ist, hat ihn gesehen. Alle anderen haben hier nun eine unerwartet „preisgünstige“ Alternative. Und vor allem: Hier ist man nun ganz alleine im Tempel – während einer Kreuzfahrt drängelt sich ja hier eine ganze Schiffsbesatzung (und wenn man Pech hat sogar mehrere) mit Führern in 3-4 Sprachen.

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Antike Mauern nahe der Sphingenallee in Luxor. Foto: Tourismus- u. Antikenministerium Ägypten

Öfen und Mauern entlang der Sphingenallee in Luxor gefunden

Während der Restaurationsarbeiten an der Sphingenallee in Luxor wurden von den ägyptischen Archäologen einige interessante Entdeckungen gemacht. Mehrere runde Brennöfen wurden gefunden, die vermutlich bei der Herstellung von Tongefäßen oder Fayence verwendet wurden, sowie unterschiedliche Mauern entlang der Allee.

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Der Antikenminister beim Besuch des neuen Sharm el-Sheikh Museums, das bald trotz - oder vielleicht auch gerade wegen - der Corona-Pandemie bald eröffnet werden soll. Foto: Antiken- u. Tourismusministerium Ägypten

Touristen sollen wieder nach Ägypten

Der ein oder andere würde zu dieser Zeit gerade an den Stränden des Roten Meeres liegen oder sich durch eine Nilkreuzfahrt den frischen Fahrtwind in diesen heißen Sommermonaten um die Nase wehen lassen. Doch die Corona-Pandemie hat unsere Reisepläne erst einmal zunichte gemacht. Die Fallzahlen in Ägypten steigen weiter an und in Deutschland warnt das Auswärtige Amt wegen der Corona-Pandemie noch bis mindestens 31. August vor Reisen in das Land, sowie für mehr als 160 weitere Staaten außerhalb der EU. Für Ägypten ist der erneut brachliegende Tourismus eine Katastrophe und es wird einiges getan, um die Touristen wieder in das Land zu locken und ihnen ein Gefühl von Sicherheit zu geben.

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Teil der virtuellen Tour im Grab des Ti . Tourismus- u. Antikenministerium Ägypten, © Matterport (Link im Text)

Mastaba des Ti in Sakkara kann virtuell besichtigt werden

Zu den wenigen positiven Entwicklungen der Coronakrise gehören sicherlich die mittlerweile wöchentlich vom Tourismus- und Antikenministerium Ägyptens veröffentlichten virtuellen Rundgänge. Nun ist mal wieder ein schönes Grab aus dem Alten Reich dabei, nämlich die Mastaba des Ti in Sakkara, die zu den bekanntesten Sakkara-Gräbern gehört und besonders für ihre Darstellungen der Landwirtschaft und des täglichen Lebens berühmt ist. Die große Grabanlage war in den 1860er Jahren von dem bekannten französischen Ägyptologen Auguste Mariette entdeckt worden.

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Sarkophage für Kairos Flughafenmuseum. Fotos: Tourismus- u. Antikenministerium Ägypten

Neue Ausstellungsstücke in Kairos Flughafenmuseum

Das kleine Museum im Terminal 3 des Kairoer Airports hat einige neue Artefakte erhalten, teilte Mustafa Waziri vom Obersten Rat für Altertümer mit. Es handelt sich um insgesamt 12 Stücke, die aus dem Suez National Museum sowie aus dem Ägyptischen Museum am Tahrirplatz abgegeben wurden.

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