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  • 3 x 1 Kartenmodellbausatz „Die ägyptische Pyramide“
  • 5 x 2 Tickets für die Sonderausstellung: „Ägypten – Land der Unsterblichkeit“ in Mannheim

Zum Kartenmodellbausatz „Die ägyptische Pyramide“

PyramidenanlageDas Modell zeigt den typischen Aufbau einer ägyptischen Pyramidenanlage aus der Zeit des Alten Reiches (2700 – 2170 v. Chr.):


  • Taltempel
  • Prozessionsgang
  • Verehrungstempel
  • Hauptpyramide, Kultpyramide und Nebenpyramiden

Der Taltempel lag auf einer Terrasse am Ufer eines Nilkanals. Er besaß eine große Eingangshalle und Kapellen für Götterstatuen und die Statue des Pharaos. Am Nilkanal befand sich eine Kaianlage mit mehreren Anlegestellen für Boote. Hier wurde der Sarkophag des verstorbenen Pharaos ans Land gebracht.
Pyramide-Innen
Der Prozessionsgang verband den Taltempel am Nilkanal mit dem höher gelegenen Verehrungstempel.

Der Verehrungstempel lag am Fuße der Hauptpyramide. Er bestand aus einer Eingangshalle, einem Säulenhof und dem Hauptgebäude mit Vorratskammern. Die Hauptpyramide war des Zentrum der sakralen Anlage. In ihrem Inneren befanden sich Gänge und Grabkammern.

Für den Pyramidenbau wurden Kalkstein, Granit und Sandstein verwendet. Bis heute ist nicht sicher, wie die Arbeiter das Baumaterial auf die wachsende Pyramide brachten. Wahrscheinlich baute man rings um die Pyramide eine Rampe, auf der die Steine hochgezogen wurden.
Die größte und bekannteste Pyramide ist die Cheops-Pyramide bei Gizeh mit einer Grundfläche von 52 900 m² und einer ursprünglichen Höhe von 146,60 m.

Die ägyptische Pyramidenanlage
17 Bogen A4. Mst. 1:400, L/B/H 70x30x13 cm

PGI „Kunst aus Ägypten“ www.PGI-Shop.de

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Zur Sonderausstellung: „Ägypten – Land der Unsterblichkeit“

20131218_aegypten_reduziert_13x18_300dpi_rgbAb dem 16. November 2014 präsentieren die Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen Schätze aus ihrem neuen Sammlungsbestand altägyptischer Kunst und Kultur in der Sonderausstellung „Ägypten – Land der Unsterblichkeit“. Spektakulärer Mittelpunkt der Ausstellung ist ein mehr als neun Meter langer Papyrus – das rund 3500 Jahre alte Totenbuch des Amenemhat.

Die Mannheimer Ägypten-Ausstellung öffnet dem Besucher die Pforten zur faszinierenden Welt der antiken Hochkultur am Nil. Die bis zu 6000 Jahre alten Exponate stehen im Mittelpunkt einer Schau, die mit eindrucksvollen Inszenierungen und Themenwelten einen kulturhistorischen Überblick in die Alltagswelt im Land der Pharaonen und in die ganz eigenen Jenseitsvorstellungen gibt. Anhand hochwertiger Originale zeigt die Ausstellung das Leben an den fruchtbaren Ufern des Nils in allen wichtigen Epochen des Alten Ägyptens: von den Anfängen im 4. Jahrtausend v. Chr., über das Alte, Mittlere und das Neue Reich, die ptolemäisch-römische Epoche bis zur koptischen Zeit im 6. und 7. Jahrhundert n. Chr. Der Ausstellungsrundgang gliedert sich in die Themenkomplexe „Leben am Nil“, „Leben im Tod“, „Götterwelten“ sowie „Neue Herrscher“. Die Exponate stammen aus den neuen Sammlungsbeständen der Reiss-Engelhorn-Museen und des Roemer- und Pelizaeus-Museums Hildesheim sowie aus ausgewählten Privatsammlungen. Insgesamt werden über 500 Objekte auf ca. 950 Quadratmetern präsentiert. Die Ausstellung „Ägypten – Land der Unsterblichkeit“ ist im Museum Weltkulturen D5 der Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim bis zum 17. Mai 2015 zu sehen.

Die Auswahl der Exponate reicht von aufwendig gestalteten Papyri über Särge, Reliefs, Skulpturen und Metallarbeiten bis hin zu Schmuck. Viele sind Jahrtausende alte Grabbeigaben oder stammen aus Tempelkontexten. Sie tragen vielfältige Informationen und spannende Überlieferungen in sich. So erzählen sie uns beispielsweise über das Alltagsleben am Nil, die gottgleiche Stellung des Pharao, die Bedeutung des Beamtenstaats, die vorherrschenden Glaubensvorstellungen und die Vielfalt der Götterwelt sowie die künstlerischen und kulturellen Errungenschaften wie die Schrift. Herausragende Grabfunde vom Pyramidenfriedhof von Giza erhalten in diesem Ausstellungskontext einen besonderen Stellenwert.

Ein weiterer Höhepunkt der Ausstellung ist das meisterlich illustrierte Totenbuch eines „Kammerherrn“ namens Amenemhat. Mit einem Alter von rund 3500 Jahren gehört es zu den frühesten bekannten Totenbüchern der Welt. Der mehr als neun Meter lange Papyrus ist weitgehend erhalten und besticht sowohl durch seine künstlerische Gestaltung als auch die frisch erhaltenen Farben. Vor wenigen Jahren erst konnte er von Restauratoren in einem aufwendigen Prozess entrollt werden. In der Mannheimer Ägypten-Ausstellung wird dieser einzigartige Kulturschatz erstmalig ausgestellt und für eine große Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Erklärtes Ziel der Ausstellungsmacher ist es, die ägyptische Hochkultur anschaulich zu vermitteln und neue Sichtweisen auf ein scheinbar bekanntes Thema zu schärfen. Die Reiss-Engelhorn-Museen greifen dabei auf Bestände zurück, die entweder in den eigenen Sammlungen vorhanden sind, den Reiss-Engelhorn-Museen übereignet oder als Dauerleihgaben an das Haus gegeben wurden. Diese umfassen insgesamt mehr als 1600 Objekte. Ergänzt wird die Präsentation um rund 450 antike Originale aus dem Roemer- und Pelizaeus-Museum in Hildesheim.

Mit der Gründung einer eigenen Abteilung für altägyptische Kunst und Kulturgeschichte etablieren die Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim einen neuen Standort für das Thema Altägypten in der deutschen Museumslandschaft. Dank Schenkungen von privaten Sammlern und einem Kooperationsvertrag mit dem für seine umfassende Ägypten-Sammlung bekannten Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim ist es den Reiss-Engelhorn-Museen gelungen, einen repräsentativen Sammlungsschwerpunkt aufzubauen, der weite Bereiche der antiken Hochkultur aufgreift. Damit werden einzigartige Kulturschätze der Menschheitsgeschichte an einem Ort bewahrt, der beste Voraussetzungen für ihren Erhalt für nachfolgende Generationen bietet.

Ägypten – Land der Unsterblichkeit
16.11.2014 – 17.05.2015
Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim
Museum Weltkulturen D5

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