Schwangere Frau in Grab in Kom Ombo. Foto: Antikenministerium Ägypten

Grab einer schwangeren Nomadin in Kom Ombo

Und schon wieder kann die italienisch-ägyptische Mission in Kom Ombo einen interessanten Fund vermelden. Auf einem Friedhof, der von Nomaden genutzt wurde, die während der 2. Zwischenzeit (ca. 1750 – 1550 v.Chr.) aus dem Süden über Nubien nach Ägypten kamen, fanden sie das Grab einer schwangeren Frau. Ersten Untersuchungen zufolge war diese Frau etwa 25 Jahre alt und muss kurz vor der Geburt ihres Kindes gestorben sein.

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Sarkophage für Skarabäusmumien, Sakkara. Foto: Antikenministerium Ägypten

Skarabäusmumien! – und ein intaktes Grab aus dem Alten Reich?

Auf einer Pressekonferenz in Sakkara vor Mitgliedern des ägyptischen Parlaments und rund 30 ausländischen Botschaftern verkündete Antikenminister Khaled El-Enany am Samstag die erste von drei großartigen Entdeckungen, die kürzlich in verschiedenen archäologischen Stätten gemacht wurden. Die hier in Sakkara vorgestellte Entdeckung fand in der Nähe der Pyramide des Userkaf, dem Begründer der 5. Dynastie des Alten Reichs, statt. Die anderen beiden Endeckungen sollen noch bis Jahresende ebenfalls verkündet werden.

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Ausgrabungen am Tempel von Heliopolis. Foto: Antikenministerium Ägypten

Neue Funde und Schutzräume in Heliopolis

Die deutsch-ägyptische Mission in Kairos Bezirk Matariya, dem antiken Heliopolis, hat ihre Ausgrabungen in dieser Saison vorrangig auf die Werkstätten aus dem 4.-2. Jh.v.Chr. konzentriert, die im süd-östlichen Abschnitt des Sonnentempels von Heliopolis liegen. Dabei fanden sie viele Anzeichen dafür, dass dieser Tempel für sehr lange Zeit genutzt wurde, z.B. in Spuren aus der 12. Dynastie (ca. 2000 v.Chr.), der 20. Dynastie (ca. 1100 v.Chr.), bis hin zur daran anschließenden 3. Zwischenzeit (bis ca. 650 v.Chr.).

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Rampe mit seitlichen Treppenstufen in Hatnub. Foto: Y. Gourdon, IFAO

Zufallsfund in Hatnub könnte das Rätsel um den Transport tonnenschwerer Steinblöcke lösen

Forscher, die in Hatnub, etwa 18 km südöstlich von Amarna, die Felseninschriften in einem antiken Alabaster-Steinbruch untersuchen, haben in dieser Saison ungewollt und zufällig eine bisher unbekannte Rampenkonstruktion entdeckt, die helfen könnte zu erklären, wie die alten Ägypter wohl die tonnenschweren Steinquader beim Pyramidenbau transportieren konnten. Bei Reinigungsarbeiten fanden die Wissenschaftler neben einer Rampe, auf der die Blöcke aus dem tiefer gelegenen Steinbruch in die Höhe gezogen wurden, Treppenstufen mit einem komplexen System von Löchern darin. Diese erstmals so entdeckte Treppen-Rampen-Konstruktion stammt mindestens aus der Zeit von Pharao Cheops und könnte daher durchaus auch beim Bau seiner großen Pyramide so angewendet worden sein.

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