Foto: Antikenministerium Ägypten

Felsenkunst der Naqada-Kultur nahe El-Kab gefunden

Eine Mission unter Führung der amerikanischen Yale Universität, die das Elkab Desert Survey Project durchführt, hat bei Arbeiten in Bir Umm Tineidba einen Feuerstein-Steinbruch entdeckt, der reichhaltige archäologische Spuren sowohl aus der vordynastischen Zeit als auch aus der römischen Spätzeit enthält. Neben Grabhügeln sind vor allem die schriftlichen und bildlichen Zeugnisse in mehreren Felsenbildern bemerkenswert. Erst vor einem Jahr hatten dieselben Forscher in der Nähe andere Zeichen entdeckt, die man als Vorläufer der Hieroglyphen ansah (siehe hier).

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Mikro-CT-Scan des mumifizierten Fötus mit Anenzephalie. © Andrew Nelson, University of Western Ontario

Falkenmumie enthält deformierten menschlichen Fötus

Im Jahr 1925 spendete ein Arzt in Maidstone, einer Stadt im britischen Kent, dem örtlichen Museum eine kleine Mumie. Aufgrund der Form und der Bemalung der Gips-Kartonage, in welcher die Mumie eingehüllt ist, glaubten alle, dass es sich hierbei um eine Falkenmumie handelte. Die alten Ägypter mumifizierten viele Tiere, auch Falken, die den Gott Horus verkörperten. Schon 2016 hatte man bei einem CT-Scan herausgefunden, dass in der Kartonage aber gar kein Falke, sondern ein kleiner Fötus mit traditionell überkreuzten Armen steckte. Neueste Mikro-CT-Scans haben nun gezeigt: Der Fötus hatte eine seltene Fehlbildung, nämlich Anenzephalie.

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Polnische Forscher studieren hieroglyphische Inschriften in Gebelein. Foto: Dawid F. Wieczorek

Polnisches Team findet neue Felsinschriften in Gebelein

Im oberägyptischen Gebelein, dem antiken Inerty, etwa 40 km südlich von Luxor, fand die dort forschende polnische Delegation Dutzende bisher unbekannter Inschriften mit Hieroglyphen. Die Inschriften wurden in den Felsen nahe eines vor ca. 3500 Jahren vermutlich unter der Regentschaft von Königin Hatschepsut erbauten Tempels der Göttin Hathor gefunden. Sie enthalten überwiegend Lobpreisungen und Gebete an die Götter und könnten von Pilgern hinterlassen worden sein.

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Grundmauern eines griechisch-römischen Bades in San El-Hagar. Foto: Antikenministerium Ägypten

Ptolemäisches Bad und Goldmünze in Tanis gefunden

Bei Grabungsarbeiten in der archäologischen Stätte San El-Hagar, dem früheren Tanis, im Bezirk Al-Gharbiyya im Nildelta fand eine ägyptische Delegation die Grundmauern eines großen Rotziegel-Gebäudes, das vermutlich einmal ein griechisch-römisches Bad war.

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