Die neu entdeckte Statue einer Königin (vermutlich Teje). Rechts Ägyptens Antikenminister Khaled el-Anany. Foto: Antikenministerium

Alabaster-Statue einer Königin in Amenophis‘ III. Totentempel entdeckt

„Wunderschön, hervorragend und einzigartig“. So enthusiastisch beschreibt der Antikenminister Dr. Khaled el-Anany die neu entdeckte Statue einer Königin am Totentempel von Amenophis III. Da sie einst am rechten unteren Bein des Pharaos stand, stellt sie wahrscheinlich niemand geringeres als seine Große königliche Gemahlin Tje dar.

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Bemalung auf dem Sarkophag von Shemai. Foto: Antikenministerium

Weiteres intaktes Grab in Qubbet el-Hawa gefunden

In der Nekropole Qubbet el-Hawa bei Assuan stieß die vor Ort grabende spanische Delegation auf das noch ungeplünderte Grab des Bruders von Sarenput II. Letzterer war einer der höchsten Beamten und Bürgermeister von Elephantine zur Zeit der 12. Dynastie. Das einfache Felsengrab seines Bruders enthält neben Sarkophag und Mumie auch etliche Grabbeigaben.

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Shunet el-Zebib. Foto: Friedrich Graf

Abydos: Pharao Chasechemuis »Haus des Ka« für Touristen geöffnet

Was Antikenminister Khaled El-Enany im November letzten Jahres als eine Maßnahme zur Stärkung des Tourismus angekündigt hatte, ist nun Wirklichkeit geworden: In Abydos ist eine antike Stätte aus dem alten Reich zumindest für kurze Zeit zur Besichtigung freigegeben worden. Es handelt sich um den Talkomplex des letzten Pharaos der 2. Dynastie, Chasechemui, dessen Grab sich ebenfalls in Abydos befindet.

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Einige Bilder von heute und von der Bergung der Statue. Fotos: Antikenministerium

Koloss aus Heliopolis ist doch nicht Ramses II.

Kaum war ein Teil des Kolosses aus dem tiefen Schlamm geborgen, kamen die Hieroglyphen zum Vorschein. Und die hießen nicht Ramses II., sondern Psammetich I. Die in zwei Teile zerbrochene Statue im Kairoer Stadtteil Mataria lag zwar an Ort und Stelle, wo Ramses aus der 19. Dynastie einst seinen Tempel hatte, doch gehörte sie höchstwahrscheinlich dem Pharao aus der 26. Dynastie. Einer von fünf Königstiteln auf dem Rücken der Statue konnte als der von Psammetich I. entziffert werden.

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