Bilder: Antikenministerium Ägypten

Schädelöffnung und goldene Plättchen – Skelette im schwarzen Sarkophag von Alexandria untersucht

Der geheimnisvolle Sarkophag aus Alexandria sorgte für einigen Pressewirbel. In einem massiven schwarzen Granitsarkophag fanden Archäologen drei Skelette in einer Brühe aus Abwässern (wir berichteten). Wer die drei waren, wollte ein Forscherteam rund um Dr. Zeinab Hasheesh, Director des Departments of the Skeleton Remains Studies beim Antikenministerium herausfinden. Und die Forscher fanden nicht nur Knochen…

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Im Museum in Sakkara ist ein Gefäß ausgestellt, das vielleicht eine käseähnliche Masse enthält, ähnlich wie diese im Bericht genannte. Leider ist das Ausstellungsstück undatiert

Ältester Käse der Welt könnte Fluch des Pharaos auslösen

Ein Käse aus der Zeit Ramses II. beschäftigte Forscher der Università di Catania und hielt einige interessante Ergebnisse parat. Der Käse des Bürgermeistes Ptahmes, der unter den Pharaonen Sethos I. und Ramses II. gelebt hat ist nicht nur der älteste feste Käse der Welt, sondern auch voll von gesundheitsschädlichen Bakterien.

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Bild: Raffaella Bianucci, Universität von Turin

Mumifizierung im alten Ägypten begann 1500 Jahre früher als bisher angenommen

Bisher waren die Forscher davon überzeugt, dass sehr alte, im Wüstensand entdeckte Mumien, durch Trockenheit und Hitze natürlich mumifiziert wurden. Doch eine neue Studie zeigt erstaunliche Erkenntnisse: Die alten Ägypter kannten schon vor 6000 Jahren die Kunst der Mumifizierung- 1500 Jahre früher als bisher gedacht.

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Das neue Sohag National Museum in Form eines alten Tempels. Foto: Antikenministerium Ägypten

Museum in Sohag nach über 25 Jahren endlich eröffnet

Nach 25 Jahren Planungs- und Bauzeit – Unstimmigkeiten über technische Fragen, über die Einrichtung, die Art der Ausstellungsstücke und auch der Geldmangel nach der 2011er Revolution hatten die Fertigstellung immer wieder verzögert – ist es nun endlich soweit: Das Sohag National Museum öffnet seine Pforten.

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Statuenkopf Sesostris' I. mit abgebrochenem Bart. Foto: Antikenministerium Ägypten

Granitkopf von Sesostris I und Tutanchamun-Oper von Hawass

Ein Kopf aus rotem Granit, der Pharao Sesostris I darstellt, wurde vor einigen Tagen in das neue Grand Egyptian Museum (GEM) auf dem Gizeh-Plateau gebracht. Der Statuenkopf ist 122 x 108 x 75 cm groß und wiegt um die 2 Tonnen. Er wurde 2005 im Kairoer Stadtteil Matariya, dem antiken Heliopolis, von einer deutsch-ägyptischen Mission gefunden. Er weist die typischen stilistischen Merkmale des Mittleren Reichs auf (Sesostris I gehörte zur 12. Dynastie) und zeigt die Gesichtszüge des Pharaos mit einem leider beschädigten Kopfschmuck. Der königliche Bart war an gleicher Stelle in etwa 10m Entfernung, aber erst 3 Jahre später gefunden worden.

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