Foto: Antikenministerium Ägypten

Festung und Wassertanks bei Bauarbeiten im Sinai gefunden

Bei Infrastrukturarbeiten für ein neues Gewerbegebiet in East Tafrah, so heißt es in einer Meldung des Antikenministeriums, stießen die Arbeiter auf Überreste einer militärischen Festung und antike Wassertanks. In Absprache mit der Bauleitung und den Streitkräften wurden die Bauarbeiten rund um diese neuen archäologischen Stätte im nördlichen Sinai, nahe des Suez-Kanals, gestoppt und das Ministerium ordnete eine Rettungsgrabung an.

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Fotos: Antikenministerium Ägypten

Fünf ptolemäische Blöcke nahe Sohag ausgegraben

In Kom Ashqaw, nördlich von Sohag, stießen Archäologen auf fünf Kalksteinblöcke aus der frühen ptolemäischen Zeit. Die Entdeckung fand im Rahmen einer Rettungsgrabung statt, die dort seit September letzten Jahres durchgeführt wird, als bei Abwasserarbeiten zufällig die Grundmauern eines ptolemäischen Tempels gefunden wurden (wir berichteten). Die Fundorte des Tempels (Kom Shakau) und der Kalksteinblöcke jetzt (Kom Ashqaw) scheinen dicht beieinander zu liegen, da in der Pressemeldung des Antikenministeriums davon gesprochen wird, dass die Blöcke zum kürzlich entdeckten Tempelgelände „im gleichen Dorf“ gebracht wurden. Dort wurden sie gereinigt und einer ersten Untersuchung unterzogen.

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Von Tickets, Museen und Sphinxen – Wochenrückblick und Jahresausblick

Das Antikenministerium will mit günstigeren Preisen (im Sommer) und mehr Komfort noch mehr Touristen in die Stätten und Museen locken, neue Museen eröffnen und ein berühmtes Monument wird erstmals offiziell zugänglich sein. Die Entscheidung vier Sphinx-Statuen und einen Obelisk von Luxor nach Kairo zu schicken, schlägt hohe Wellen.

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Die berühmte "kleine" Sphingenallee vor dem Karnaktempel

Mehrere Sphingen aus Luxor sollen nach Kairo

Diverse Pressemeldungen besagen, dass vier widderköpfige Sphingen aus dem Karnaktempel nach Kairo gebracht werden sollen, um sie dort auf dem berühmten Tahrir-Platz aufzustellen, zusammen mit einem Obelisken aus San el-Hagar, dem antiken Tanis, der bereits vor einigen Wochen nach Kairo gebracht wurde. Der Leiter der Karnak Altertümer, Mostafa el-Sagheer, bestätigte diesen Plan, betonte aber auch, dass diese Sphingen nicht aus der berühmten Kebbash Road genommen werden, die vor dem Karnaktempel beginnt und in alter Zeit einmal quer durch Luxor bis zum Luxortempel führte.

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Nordostteil der Minensiedlung Dihmit South mit über 2m hohen Mauern

Minensiedlungen in Dihmit und el-Hisnein müssen dringend geschützt werden

In dem weitgehend unbesiedelten Wüstengebiet östlich des Nasssersees wurden kürzlich zwei Minenareale entdeckt, in denen die alten Ägypter Edelsteine oder seltene Metalle abbauten. Sie errichteten in der Nähe dieser Minen Unterkünfte, Versorgungs- und Verwaltungsgebäude und eine große Schar an Arbeitern hinterließ dort über hunderte von Jahren naturgemäß viele Spuren. Die Altertümerverwaltung und das Antikenministerium haben diese beiden Gebiete bislang noch gar nicht „auf der Rechnung“ und nur eine Handvoll Menschen ist je dort gewesen. Diese antiken Minensiedlungen sollten aber dringend wissenschaftlich untersucht und vor allem geschützt werden, denn moderne „Goldsucher“ sind bereits dabei, dort auf eigene Faust nach Wertvollem zu suchen.

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