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Foto: Antikenministerium Ägypten

Tutanchamuns Sarkophag liegt nicht mehr in seinem Grab

Seit der Entdeckung von Tutanchamuns Grab im Jahr 1922 war der Sarkophag das Einzige, was neben seiner Mumie in dem Grab zurückgelassen wurde. Im Zuge des ehrgeizigen Projekts, alle Grabbeigaben im Grand Egyptian Museum (GEM) auszustellen, wurde der Sarkpohag nun unter großen Sicherheitsvorkehrungen aus seinem Grab in Luxor nach Gizeh gebracht.

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National Museum Of Egyptian Civilization. Foto: Antikenministerium Ägypten

Umbau der Kairoer Museen geht weiter

War es bisher das altehrwürdige Ägyptische Museum am Tahrirplatz, das die Massen der Kairo-Touristen anzog, wird es ab 2020 das neue Grand Egyptian Museum (GEM) bei Gizehs Pyramiden sein. Die besten Ausstellungsstücke soll das alte an das neue Museum abgeben. Für das bisherige Hauptmuseum, das immer den verstaubten Charme einer übermäßig vollgepfropften Lagerhalle hatte, bedeutet dies aber nicht nur einen Verlust, sondern auch eine große Chance. Und man ist dabei, diese zu nutzen.

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Das GEM in einer Luftaufnahme (Aufnamhe Oktober 2018). Bild: Antikenministerium Ägypten

Eröffnung des Grand Egyptian Museum erst 2020

Man hörte nichts mehr von der angekündigten Neueröffnung des Grand Egyptian Museum (GEM) an den Füßen der Pyramiden Ende 2018/Anfang 2019 und die anfänglichen Befürchtungen haben sich anscheinend bestätigt. Die Teileröffnung des GEM ist nun auf 2020 verschoben worden.

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Statuenkopf Sesostris' I. mit abgebrochenem Bart. Foto: Antikenministerium Ägypten

Granitkopf von Sesostris I und Tutanchamun-Oper von Hawass

Ein Kopf aus rotem Granit, der Pharao Sesostris I darstellt, wurde vor einigen Tagen in das neue Grand Egyptian Museum (GEM) auf dem Gizeh-Plateau gebracht. Der Statuenkopf ist 122 x 108 x 75 cm groß und wiegt um die 2 Tonnen. Er wurde 2005 im Kairoer Stadtteil Matariya, dem antiken Heliopolis, von einer deutsch-ägyptischen Mission gefunden. Er weist die typischen stilistischen Merkmale des Mittleren Reichs auf (Sesostris I gehörte zur 12. Dynastie) und zeigt die Gesichtszüge des Pharaos mit einem leider beschädigten Kopfschmuck. Der königliche Bart war an gleicher Stelle in etwa 10m Entfernung, aber erst 3 Jahre später gefunden worden.

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