Alle Beiträge in Aus der Forschung

Ob Cheops' Baumeister es so gemacht haben? Foto: Andreas Fischer für Uni Kassel

Neue Theorie zum Verschluss der Pyramidengrabkammer getestet


Der Zugang zur Grabkammer des Cheops in seiner berühmten Pyramide, dem letzten erhalten gebliebenen Weltwunder, war mit tonnenschweren Felsblöcken aus Granit verschlossen. Doch wie wurde das vor 4500 Jahren auf engstem Raum gemacht? Ein Wissenschaftler der Uni Kassel hat die Machbarkeit seiner Theorie mit einem 1:1 Nachbau-Modell nun bewiesen.

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Links: Die Skulptur der Gesichtsrekonstruktion der 3400 Jahre alten Mumie von Tutanchamuns biologischer Mutter mit dem Spitznamen "Younger Lady".
Rechts: Die Gesichtsrekonstruktion der “Younger Lady”- Mumie neben einer 3D Replik ihres Kopfes, erstellt mit digital mapping. Skulptur von Elisabeth Daynès in Zusammenarbeit mit Travel Channel’s Expedition Unknown und Josh Gates Foto mit freundlicher Genehmigung von Travel Channel.

Gesicht der „Younger Lady“ rekonstruiert

Mit einigen technischen Hilfsmitteln, wie der 3D-Bildtechnik und forensischen Analysen, hat die Paläontologie-Künstlerin Elisabeth Daynès, die 2005 auch schon den Kopf von Tutanchamun nachbildete, nun das Gesicht von Tuts vermeintlicher Mutter, der „Younger Lady“ aus dem Grab KV35 im Tal der Könige, rekonstruiert. Sie hatte hierfür vom Antikenministerium die Erlaubnis erhalten, von der Mumie 3D-Bilder zu erstellen. Das Ergebnis weist nach Ansicht der Forscher eine überzeugende Ähnlichkeit zur berühmten Büste der Nofretete auf.

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Mit Bildsoftware bearbeitete Szene aus dem Grab des Baqet III in Beni Hassan. Copyright: Linda Evans, Macquarie Universität Sydney

Schwein über Bord in Beni Hassan

Und wieder zeigt sich, dass in Beni Hassan, nahe der mittelägyptischen Stadt Minya, außergewöhnliche Tierdarstellungen zu finden sind. Mittels einer speziellen Bildbearbeitungssoftware gelang es, äußerst ungewöhnliche Darstellungen von Schweinen sichtbar zu machen.

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Murmeltiertag: Wieder Scans in Tutanchamuns Grab

Ab heute sollen die italienischen Radar-Wissenschaftler wieder im Grab von Tutanchamun aktiv sein, meldeten italienische Medien heute. Laut der Polytechnischen Universität in Turin sollen drei verschiedene Scantechniken der neuesten Generation (na, was denn sonst!?) zum Einsatz kommen. Danach könne man (angeblich) mit 99%-iger Sicherheit sagen, ob es „versteckte Strukturen“ neben den bisher bekannten Kammern gebe.

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