Alle Beiträge in Aus der Forschung

Felswand in Deir el-Bahari mit dem Hatschepsut-Tempel (Mitte) und den Ruinen des Mentuhotep-II-Tempels (links)

Das Grab der Krieger in Deir el-Bahari

In den Felswänden von Deir el-Bahari, dem Ort des weltberühmten Terrassentempels der Pharaonin Hatschepsut in Luxor, untersuchten Archäologen ein Massengrab oberhalb der Ruinen des Mentuhotep-Tempels und fanden heraus, dass die Toten darin vermutlich alle in einem blutigen Kampf ihr Leben ließen. Mit ihren Ergebnissen decken die Forscher wohl eines der dunkelsten Kapitel des niedergehenden Alten Reiches auf.

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Und nun doch: Scans enthüllen Anomalien nahe Tutanchamuns Grab

Wissenschaftliche Akribie oder Neverending Story? Es ist jedenfalls Zeit für eine neue Sensationsmeldung zum Thema „Das Grab des Tutanchamun und die Radaruntersuchungen“! Das italienische Team um den Leiter Francesco Porcelli, Professor für Physik an der Polytechnischen Universität Turin, das im Frühjahr 2017 die letzten Radarscans in Tuts Grab durchgeführt hatte, berichtet nun in einem wissenschaftlichen Artikel über zwei Anomalien, die sie im Umfeld von Tuts Grab KV62 entdeckt haben! Allerdings glauben sie zu diesem Zeitpunkt nicht, dass die Anomalien mit Tutanchamuns Grab zusammenhängen.

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Die Mumie Ramses II.

Neue DNA Tests auf der Suche nach Nofretetes und Achesenamuns Mumie

Zahi Hawass war letzte Woche in Dänemark unterwegs. Auf einer Lesung in der Royal Library in Kopenhagen erzählte er von einem ganz besonderen Projekt, das nächsten Monat in Ägypten starten soll: Die königlichen Mumien sollen (erneut) mit DNA Analysen und Computertomographien untersucht werden.

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Der Hofbeamte Seneb mit Familie. Ägyptisches Museum Kairo. Foto: Jon Bodsworth, lizenzfrei

Kleinwüchsige waren im alten Ägypten angesehen

Dass es im alten Ägypten kleinwüchsige Menschen gab, ist bekannt. Sie sind in Texten erwähnt und von Künstlern dargestellt worden; und mumifizierte Überreste wurden ebenfalls gefunden. Für den speziellen Fall der proportionierten Kleinwüchsigkeit, bei der die Körperproportionen stimmen, aber der gesamte Körper deutlich unter der Normgröße liegt, gab es aber bisher kaum dokumentierte Fälle. Drei Fälle aus dem Alten Reich wurden auf diese spezielle Art der Kleinwüchsigkeit hin nur mangelhaft untersucht, so dass nur der Fall einer etwa 30-jährigen Frau aus der Oase Dachla als sicherer proportionierter Kleinwuchs angesehen werden kann. Nun hat ein Team von Wissenschaftlern der Universitäten Basel und Zürich die Überreste zweier Kindermumien aus dem Grab KV40 untersucht, und kann damit zwei weitere Fälle dieser Wachstumsabnormität beisteuern.

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Bilder: Antikenministerium Ägypten

Schädelöffnung und goldene Plättchen – Skelette im schwarzen Sarkophag von Alexandria untersucht

Der geheimnisvolle Sarkophag aus Alexandria sorgte für einigen Pressewirbel. In einem massiven schwarzen Granitsarkophag fanden Archäologen drei Skelette in einer Brühe aus Abwässern (wir berichteten). Wer die drei waren, wollte ein Forscherteam rund um Dr. Zeinab Hasheesh, Director des Departments of the Skeleton Remains Studies beim Antikenministerium herausfinden. Und die Forscher fanden nicht nur Knochen…

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