Alle Beiträge in Aus der Forschung

Die Wände in Tuts Grab sind übersät mit braunen Flecken.

Entwarnung: kein Schimmel in Tutanchamuns Grab

Kurz vor Abschluss ihrer mehrjährigen Arbeit zur Konservierung der Wandmalereien im Grab des Tutanchamun geben Experten des kalifornischen Getty Conservation Institutes in einer Pressemitteilung eine gute Nachricht bekannt. Die sichtbaren Schäden – und vor allem die unschönen braunen Flecken auf den Wänden – sind nicht durch die hohen Touristenzahlen verursacht worden und werden sich auch durch zukünftige Besucher nicht weiter verschlechtern.

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Links: Dr. Kenneth Griffin mit dem Relief-Fragment. Rechts: Fotomontage. Copyright: The Egypt Centre, Swansea Universität

Hatschepsut in Swansea

Während einer sogenannten „handling session“, in der Studenten der Ägyptologie echte Artefakte anfassen, hochheben und studieren können, wurde in der Universität der südwalisischen Stadt Swansea ein Relieffragment entdeckt, das vermutlich die Königin Hatschepsut darstellt. Das eigentlich aus zwei Kalksteinfragmenten, die jedoch an der Bruchstelle zusammengeklebt sind, bestehende Arterfakt war einmal Teil eines Reliefbildes an einem Tempel oder einem Grab. Das beweisen die Schnittspuren auf der Rückseite der nur 5cm dicken Steinplatten.

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Sonnenuhr zur Ausrichtung der Pyramiden benutzt?

Mehrere altägyptische Pyramiden sind sehr exakt nach den Himmelsrichtungen ausgerichtet. Neben den großen Pyramiden des Gizehplateaus ist auch die Rote Pyramide in Dahshur so exakt erbaut, dass sie weniger als 1/15 Grad von den heute mit technischen Mitteln exakt zu bestimmenden Himmelsrichtungen abweicht. Das Geheimnis, wie die alten Ägypter diese Genauigkeit erreichten, ist bis heute ungelöst, da es keine Aufzeichnungen darüber gibt. Der Forscher Glen Dash schlägt nun eine sehr simple Methode vor, wie das mit einfachsten Mitteln erreicht werden konnte.

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Ob Cheops' Baumeister es so gemacht haben? Foto: Andreas Fischer für Uni Kassel

Neue Theorie zum Verschluss der Pyramidengrabkammer getestet

Der Zugang zur Grabkammer des Cheops in seiner berühmten Pyramide, dem letzten erhalten gebliebenen Weltwunder, war mit tonnenschweren Felsblöcken aus Granit verschlossen. Doch wie wurde das vor 4500 Jahren auf engstem Raum gemacht? Ein Wissenschaftler der Uni Kassel hat die Machbarkeit seiner Theorie mit einem 1:1 Nachbau-Modell nun bewiesen.

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