Alle Beiträge in Aus der Forschung

Die Mumie von Ahmose (18. Dynastie) im Luxor-Museum

Erbgut der Ägypter hat sich in 1500 Jahren verändert

Eine neue Studie deutscher Forscher belegt, dass die Genome altägyptischer Mumien mehr mit Menschen im Nahen Osten und an der östlichen Mittelmeerküste zu tun haben, die heutigen Ägypter aber mehr mit den Menschen des südlichen Afrikas verwandt sind. Demnach hat sich der Genpool der Ägypter in den letzten 1500 Jahren stark verändert.

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Jäger mit Jaghdhund und Manguste an der Leine. Grab des Baqet I, Beni Hassan. Foto: Linda Evans, Australian Center for Egyptology, Macquarie Universität, Sydney

Spaziergang mit einer Manguste? Ägyptologen staunen.

Die 4000 Jahre alten Gräber der Nekropole von Beni Hassan wurden nach Reinigungs- und Konservierungsarbeiten nun erneut wissenschaftlich untersucht. Dabei gab es einige dicke Überraschungen, denn man fand Abbildungen, die noch niemand zuvor gesehen hatte. So konnten die Forscher bestätigen, dass es hier tatsächlich das weltweit einzige Abbild einer an einer Leine geführten und anscheinend domestizierten Manguste gibt. Außerdem fanden die Wissenschaftler die ebenfalls sehr ungewöhnliche und farbenfrohe Darstellung eines Pelikans sowie von Fledermäusen und sogar Schweinen.

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Gehörte das Grab 8 in Paphos auf der Insel Zypern einem Ptolemäer? Bild von Stefan Bellini (Eigenes Werk) [CC0], via Wikimedia Commons

Grab eines ptolemäischen Prinzen auf Zypern identifiziert?

In Paphos, im Südwesten Zyperns, glauben Wissenschaftler das Grab eines 12-jährigen ptolemäischen Prinzen identifiziert zu haben. In dem Grab soll Ptolemaios Eupator, Sohn von Ptolemaios VI. Philometer und Kleopatra II., bestattet worden sein, der wahrscheinlich für eine kurze Zeit als Co-Regent seines Vaters regierte. Nur zwei Jahre nachdem er seinen Rang erhielt, starb der junge Prinz 152 v. Chr. auf Zypern.

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Traumstele vor dem Sphinx wird restauriert

Das Antikenministerium hat die zweite Restaurierungsphase der Traumstele von Thutmosis IV. eingeläutet, die zwischen den Pranken des Sphinx auf dem Gizeh-Plateau steht. In einer ersten Phase war der untere Teil der Granitplatte restauriert worden. In der zweiten Phase würden nun Schwachstellen in der oberen Hälfte verstärkt sowie Ablagerungen auf der Oberfläche entfernt.

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