Alle Beiträge in Aus der Forschung

Gehörte das Grab 8 in Paphos auf der Insel Zypern einem Ptolemäer? Bild von Stefan Bellini (Eigenes Werk) [CC0], via Wikimedia Commons

Grab eines ptolemäischen Prinzen auf Zypern identifiziert?

In Paphos, im Südwesten Zyperns, glauben Wissenschaftler das Grab eines 12-jährigen ptolemäischen Prinzen identifiziert zu haben. In dem Grab soll Ptolemaios Eupator, Sohn von Ptolemaios VI. Philometer und Kleopatra II., bestattet worden sein, der wahrscheinlich für eine kurze Zeit als Co-Regent seines Vaters regierte. Nur zwei Jahre nachdem er seinen Rang erhielt, starb der junge Prinz 152 v. Chr. auf Zypern.

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Traumstele vor dem Sphinx wird restauriert

Das Antikenministerium hat die zweite Restaurierungsphase der Traumstele von Thutmosis IV. eingeläutet, die zwischen den Pranken des Sphinx auf dem Gizeh-Plateau steht. In einer ersten Phase war der untere Teil der Granitplatte restauriert worden. In der zweiten Phase würden nun Schwachstellen in der oberen Hälfte verstärkt sowie Ablagerungen auf der Oberfläche entfernt.

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Fotos: Nefer

Insiderbericht: Mumienscan in Hildesheim

Entstanden aus einer Zusammenarbeit mit dem Roemer- und Pelizaeus-Museum, ist das Hildesheimer St. Bernward Krankenhaus inzwischen geübt im Umgang mit Mumien. 24 Mumien hat man bisher bereits untersucht. Nun wurden dort gerade erneut drei ägyptische Mumien mit dem Computertomographen gescannt. Eine dieser Mumien reiste sogar aus Schottland an, die beiden anderen von der Hildesheimer Uni hatten es nicht ganz so weit.

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Eine Auswahl an Topfbestattungen von Kindern und Säuglingen aus der prädynastischen Epoche bis zur Frühzeit. Entdeckt in der Nekropole von Adaïma, Ägypten. Bild mit freundlicher Genehmigung: "Adaima excavation. Crubezy & Midant-Reynes, IFAO"

Waren ägyptische Topfbestattungen ein Symbol der Wiedergeburt?

Einbalsamierung und Mumien – damit verbinden wir den Glauben an das ewige Leben der alten Ägypter. Doch nicht jeder konnte sich eine teure Mumifizierung leisten. Die armen Menschen mussten ihre lieben Verstorbenen im Wüstensand begraben. Kinder, Säuglinge und Fötusse sind im alten Ägypten häufig in Töpfen bestattet worden. So genannte Topfbestattungen galten lange Zeit als Begräbnisse der Ärmsten in der Bevölkerung Ägyptens. Dem sei mitnichten so, wie eine neue Studie von Ronika Power der Cambridge Universität und Yann Tristant der Macquarie Universität in Australien belegt. Vielmehr seien die Töpfe Symbole der Wiedergeburt gewesen, in denen auch Erwachsene und Wohlhabende ihr neues Leben nach dem Tod antreten konnten.

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