Aus der Forschung

Hawass kennt Tutanchamus Todesursache und will Nofretete und Anchesenamun identifizieren

Man kann ja von Zahi Hawass halten was man will, aber immerhin er schafft es immer wieder, Ägypten – und sich selbst – in die Schlagzeilen zu bringen. So auch bei einer seiner neusten Ankündigungen, die er auf einem Vortrag beim 19. italienischen Filmfestival Magna Graecia machte.

Hawass will nun die endgültige Todesursache von Tutanchamun geklärt haben und außerdem DNA-Methoden präsentieren, die, wie er sagt, die Mumien von Königin Nofretete und Königin Anchesenamun, der Frau von König Tutanchamun identifizieren sollen.

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Restaurationsarbeiten im Medinet Habu Tempel abgeschlossen

Im Rahmen des Projekts des Antiken- und Tourismusministeriums zur Restaurierung und Entwicklung archäologischer Stätten in ganz Ägypten, insbesondere in Oberägypten, schloss der Oberste Rat für Altertümer die Restaurierung des „gold compartment“ (vermutlich ist damit die Kammer gemeint, in der das Gold im Tempel aufbewahrt wurde) im Tempel von Medinet Habu am Westufer von Luxor ab.

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Bisher unbekanntes Relief im Esna-Tempel freigelegt

Ein deutsch-ägyptisches Team hat bei seinen Reinigungs- und Restaurationsarbeiten im Tempel von Esna ein einzigartiges Relief freigelegt. Über dem Eingangstor zeigt es eine Doppelreihe von Geiern, von denen einige den Geierkopf der oberägyptischen Göttin Nechbet und andere den Schlangenkopf der unterägyptischen Göttin Wadjet tragen. Eine solche Darstellung hatte es bislang nirgendwo gegeben und sie war auch nicht von dem französischen Ägyptologen Serge Sauneron erwähnt worden, der in den 60er und 70er Jahren des 20. Jahrhunderts den Tempel untersucht hatte.

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Rekonstruktion des Gesichts der Mumie von Schepenese

Die Mumie der Schepenese (auch Shep-en-Isis genannt) ist eine der bekanntesten ägyptischen Mumien in der Schweiz. Sie gelangte bereits 1820 in das Alpenland und ist, zusammen mit ihren zwei Holzsärgen, im barocken Büchersaal der Stiftsbibliothek St. Gallen ausgestellt. Schepenese lebte vermutlich zwischen 650 und 610 v.Chr. (Spätzeit, 26. Dyn.) und war die Tochter eines thebanischen Amunpriesters namens Pestjenef. Wissenschaftler des FAPAB Research Centers (Forensic Anthropology, Paleopathology and Bioarchaeology) haben in Zusammenarbeit mit dem brasilianischen Experten Cicero Moraes nun anhand von CT-Bildern eine forensische Rekonstruktion des Kopfes von Schepenese erstellt.

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Neue Scans an der Cheops-Pyramide geplant

Eine Gruppe hauptsächlich US-amerikanischer Physiker plant eine weitere Scanserie mit Hilfe der Myonen-Technologie an der großen Pyramide von Gizeh. Diese Forschungsmission, die sich „Exploring the Great Pyramid“ (EGP) nennt, will mit einem großen Myonen-Teleskop-System arbeiten, das eine 100-fach höhere Sensibilität haben soll, als die zuletzt benutzte Technik. Aufgrund der Größe der dafür benötigten Technik-Container, die 12m lang sind, sollen die Detektoren diesmal nicht im Inneren der Pyramide sondern außen, an deren Rand, aufgestellt werden.

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