Alle Beiträge in Aus der Archäologie

Grabung im Tal der Könige, Nov. 2019

Gräber gesucht, Ostraka und Hütten gefunden

Sowohl im Tal der Könige als auch im westlichen Seitental, das „Tal der Affen“ genannt wird, leitet der wohl bekannteste Archäologe Ägyptens und frühere Antikenminister Zahi Hawass derzeit Grabungen. Bei einer Inspektion dieser Grabungen teilte Dr. Hawass nun mit, dass im Tal der Könige 200 Ostraka – bemalte Tonscherben – gefunden worden seien. Diese seien teilweise mit hieroglyphischen und hieratischen Inschriften versehen, die vermutlich von den Arbeitern stammen, welche die Königsgräber bauten.

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Foto: Antikenministerium Ägypten
Foto: Antikenministerium Ägypten

16 Gräber mit Sarkophagen in Tuna el-Gebel gefunden

In der archäologischen Stätte Al-Ghoreifa in Tuna el-Gebel fand eine ägyptische Grabungsmission unter der Leitung von Dr. Mustafa Waziri eine Gemeinschafts-Grabanlage mit insgesamt 16 Grabstätten, in denen Priester des Gottes Thot und und hohe Beamte des 15. oberägyptischen Gaus bestattet wurden.. Dieser Gau wurde Hasengau genannt und hatte die Hauptstadt Chemenu, die die Griechen später Hermopolis Magna nannten. Die Grabanlage stammt aus der Spätzeit Ägyptens.

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Foto: Antikenministerium Ägypten

Festung und Wassertanks bei Bauarbeiten im Sinai gefunden

Bei Infrastrukturarbeiten für ein neues Gewerbegebiet in East Tafrah, so heißt es in einer Meldung des Antikenministeriums, stießen die Arbeiter auf Überreste einer militärischen Festung und antike Wassertanks. In Absprache mit der Bauleitung und den Streitkräften wurden die Bauarbeiten rund um diese neuen archäologischen Stätte im nördlichen Sinai, nahe des Suez-Kanals, gestoppt und das Ministerium ordnete eine Rettungsgrabung an.

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Fotos: Antikenministerium Ägypten

Fünf ptolemäische Blöcke nahe Sohag ausgegraben

In Kom Ashqaw, nördlich von Sohag, stießen Archäologen auf fünf Kalksteinblöcke aus der frühen ptolemäischen Zeit. Die Entdeckung fand im Rahmen einer Rettungsgrabung statt, die dort seit September letzten Jahres durchgeführt wird, als bei Abwasserarbeiten zufällig die Grundmauern eines ptolemäischen Tempels gefunden wurden (wir berichteten). Die Fundorte des Tempels (Kom Shakau) und der Kalksteinblöcke jetzt (Kom Ashqaw) scheinen dicht beieinander zu liegen, da in der Pressemeldung des Antikenministeriums davon gesprochen wird, dass die Blöcke zum kürzlich entdeckten Tempelgelände „im gleichen Dorf“ gebracht wurden. Dort wurden sie gereinigt und einer ersten Untersuchung unterzogen.

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