Alle Beiträge in Aus der Archäologie

Foto: Antikenministerium Ägypten

Felsenkunst der Naqada-Kultur nahe El-Kab gefunden

Eine Mission unter Führung der amerikanischen Yale Universität, die das Elkab Desert Survey Project durchführt, hat bei Arbeiten in Bir Umm Tineidba einen Feuerstein-Steinbruch entdeckt, der reichhaltige archäologische Spuren sowohl aus der vordynastischen Zeit als auch aus der römischen Spätzeit enthält. Neben Grabhügeln sind vor allem die schriftlichen und bildlichen Zeugnisse in mehreren Felsenbildern bemerkenswert. Erst vor einem Jahr hatten dieselben Forscher in der Nähe andere Zeichen entdeckt, die man als Vorläufer der Hieroglyphen ansah (siehe hier).

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Polnische Forscher studieren hieroglyphische Inschriften in Gebelein. Foto: Dawid F. Wieczorek

Polnisches Team findet neue Felsinschriften in Gebelein

Im oberägyptischen Gebelein, dem antiken Inerty, etwa 40 km südlich von Luxor, fand die dort forschende polnische Delegation Dutzende bisher unbekannter Inschriften mit Hieroglyphen. Die Inschriften wurden in den Felsen nahe eines vor ca. 3500 Jahren vermutlich unter der Regentschaft von Königin Hatschepsut erbauten Tempels der Göttin Hathor gefunden. Sie enthalten überwiegend Lobpreisungen und Gebete an die Götter und könnten von Pilgern hinterlassen worden sein.

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Grundmauern eines griechisch-römischen Bades in San El-Hagar. Foto: Antikenministerium Ägypten

Ptolemäisches Bad und Goldmünze in Tanis gefunden

Bei Grabungsarbeiten in der archäologischen Stätte San El-Hagar, dem früheren Tanis, im Bezirk Al-Gharbiyya im Nildelta fand eine ägyptische Delegation die Grundmauern eines großen Rotziegel-Gebäudes, das vermutlich einmal ein griechisch-römisches Bad war.

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Foto: Antikenministerium Ägypten

Tempel eines römischen Kaisers in der Oase Siwa gefunden

Wie das Antikenministerium heute vermeldet, hat eine rein ägyptische Grabungsmission bei dem Dorf Al-Hag Ali in der Oase Siwa einen Tempel endeckt, der aufgrund der griechischen Inschriften dem römischen Kaiser Antoninus Pius (86-161 n. Chr.) zugeordnet werden kann. Die umfassende Tempelmauer umschloss ein Areal von 71 x 56 Metern und liegt etwa 350 m entfernt vom Gabal al-Marwa (Berg der Toten).

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