Alle Beiträge in Aus der Archäologie

Die neu entdeckte Statue einer Königin (vermutlich Teje). Rechts Ägyptens Antikenminister Khaled el-Anany. Foto: Antikenministerium

Alabaster-Statue einer Königin in Amenophis‘ III. Totentempel entdeckt

„Wunderschön, hervorragend und einzigartig“. So enthusiastisch beschreibt der Antikenminister Dr. Khaled el-Anany die neu entdeckte Statue einer Königin am Totentempel von Amenophis III. Da sie einst am rechten unteren Bein des Pharaos stand, stellt sie wahrscheinlich niemand geringeres als seine Große königliche Gemahlin Tje dar.

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Bemalung auf dem Sarkophag von Shemai. Foto: Antikenministerium

Weiteres intaktes Grab in Qubbet el-Hawa gefunden

In der Nekropole Qubbet el-Hawa bei Assuan stieß die vor Ort grabende spanische Delegation auf das noch ungeplünderte Grab des Bruders von Sarenput II. Letzterer war einer der höchsten Beamten und Bürgermeister von Elephantine zur Zeit der 12. Dynastie. Das einfache Felsengrab seines Bruders enthält neben Sarkophag und Mumie auch etliche Grabbeigaben.

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Einige Bilder von heute und von der Bergung der Statue. Fotos: Antikenministerium

Koloss aus Heliopolis ist doch nicht Ramses II.

Kaum war ein Teil des Kolosses aus dem tiefen Schlamm geborgen, kamen die Hieroglyphen zum Vorschein. Und die hießen nicht Ramses II., sondern Psammetich I. Die in zwei Teile zerbrochene Statue im Kairoer Stadtteil Mataria lag zwar an Ort und Stelle, wo Ramses aus der 19. Dynastie einst seinen Tempel hatte, doch gehörte sie höchstwahrscheinlich dem Pharao aus der 26. Dynastie. Einer von fünf Königstiteln auf dem Rücken der Statue konnte als der von Psammetich I. entziffert werden.

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Foto: Antikenministerium

Archäologie mit Schaufelbagger – Zahi Hawass verteidigt Vorgehen

Nach den Aufsehen erregenden Funden einer Kolossalstatue von Ramses II. Psammetich I.* und einer kleineren Statue von Sethos II. in Kairo, hatte es in einigen Beiträgen auf sozialen Netzwerken Anschuldigungen gegeben, dass die Bergung der Fundstücke unsachgemäß erfolgt sei und die Statue dabei sogar noch beschädigt wurde. Fotos von Baggern und einfachen Winden verbreiteten sich in Windeseile. Nun hat sich Zahi Hawass mit einem Statement eingemischt und verteidigt das Vorgehen.

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Foto: Antikenministerium

Deutsche Archäologen finden Statuen aus der Ramessidenzeit*

Ein Team von deutschen und ägyptischen Archäologen hat in Kairo zwei Statuen aus der 19. Dynastie entdeckt*. Die Statuen standen einst im Sonnentempel von Ramses II. in der antiken Stadt Heliopolis (On) und wurden heute unter den Augen des Antikenministers Dr. Khaled El-Enany aus einer tiefen Schlammgrube geborgen.

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