Tourismus

Tuts Jubiläum und die Farben des Esna-Tempels

In dieser Woche jährte sich der Fund des (beinahe) ungeplünderten Grabes des jungen Königs Tutanchamun durch Howard Carter zum 98. Mal. Zwar gab es keine großen Feierlichkeiten, aber wer zufällig vor Ort war, der brauchte am 4. November für das Eintritts-Ticket nur die Hälfte zu bezahlen.
Wichtiger als diese Meldung ist aber der Stand der Restaurierungsarbeiten im Esna-Tempel, wo deutsche und ägyptische Restauratoren ein kleines Wunder vollbringen, indem sie die Farben der 2000 Jahre alten Reliefs und Inschriften wieder hervorholen.

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Virtuelle Besichtigung des Grabes von Sethos I. möglich

Nachdem das Antikenministerium in Zusammenarbeit mit der Firma Matterport in den vergangenen Corona-Monaten einige Gräber, Tempel, Museen und religiöse Gebäude zur virtuellen Besichtigung freigegeben hatte, ist es nun die Uni Basel, die mit dem spanischen Digitalisierungsprofi Factum Foundation ein ganz besonderes Grab im Tal der Könige digitalisiert und zur virtuellen Besichtigung ins Netz gestellt hat: das Grab von Sethos I.

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Kampagne für Rückkehr der Touristen und Spenden für Opferfest-Taschen

Obwohl die ägyptischen Flughäfen seit dem 01.07. für den interationalen Flugverkehr wieder geöffnet sind, finden bisher kaum Touristen ihren Weg nach Ägypten. Das liegt natürlich einerseits an der recht mauen Flugverbindung aber auch an der Reisewarnung des Auswärtigen Amtes, das erst mal voraussichtlich bis Ende August vor Reisen nach Ägypten und den meisten anderen außereuropäischen Ländern warnt. Zudem mag sich so mancher Reisende davor scheuen, auf den langen Flug eine Maske zu tragen oder nach dem Urlaub in eine zweiwöchige Quarantäne zu gehen (die man aber auch mit einem sofortigen negativen Corona-Test umgehen kann).

Viele sind auch noch verunsichert, ob Ägypten bezüglich der Corona-Pandemie wirklich sicher ist. Dem versucht das Antiken- und Tourismusministerium mit einer groß angelegte Kampagne entgegenzuwirken.

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Virtuelle Besichtigung: Der Tempel von Amada

Die von uns bereits viel gelobten virtuellen Rundgänge, die das Antikenministerium in diesen Coronazeiten mithilfe der Firma Matterport anbietet, gehen in eine neue Runde. Diesmal ist es der Tempel von Amada, der am Rande des Nassersees wiederaufgebaut wurde, weil er sonst nur noch von Tauchern besucht werden könnte. Wer auf dem Nassersee schon mal nach Abu Simbel geschippert ist, hat ihn gesehen. Alle anderen haben hier nun eine unerwartet “preisgünstige” Alternative. Und vor allem: Hier ist man nun ganz alleine im Tempel – während einer Kreuzfahrt drängelt sich ja hier eine ganze Schiffsbesatzung (und wenn man Pech hat sogar mehrere) mit Führern in 3-4 Sprachen.

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Touristen sollen wieder nach Ägypten

Der ein oder andere würde zu dieser Zeit gerade an den Stränden des Roten Meeres liegen oder sich durch eine Nilkreuzfahrt den frischen Fahrtwind in diesen heißen Sommermonaten um die Nase wehen lassen. Doch die Corona-Pandemie hat unsere Reisepläne erst einmal zunichte gemacht. Die Fallzahlen in Ägypten steigen weiter an und in Deutschland warnt das Auswärtige Amt wegen der Corona-Pandemie noch bis mindestens 31. August vor Reisen in das Land, sowie für mehr als 160 weitere Staaten außerhalb der EU. Für Ägypten ist der erneut brachliegende Tourismus eine Katastrophe und es wird einiges getan, um die Touristen wieder in das Land zu locken und ihnen ein Gefühl von Sicherheit zu geben.

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