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Auch in Ägypten wird desinifiziert was das Zeug hält. Screenshot aus dem aktuellen Werbevideo

Kampagne für Rückkehr der Touristen und Spenden für Opferfest-Taschen

Obwohl die ägyptischen Flughäfen seit dem 01.07. für den interationalen Flugverkehr wieder geöffnet sind, finden bisher kaum Touristen ihren Weg nach Ägypten. Das liegt natürlich einerseits an der recht mauen Flugverbindung aber auch an der Reisewarnung des Auswärtigen Amtes, das erst mal voraussichtlich bis Ende August vor Reisen nach Ägypten und den meisten anderen außereuropäischen Ländern warnt. Zudem mag sich so mancher Reisende davor scheuen, auf den langen Flug eine Maske zu tragen oder nach dem Urlaub in eine zweiwöchige Quarantäne zu gehen (die man aber auch mit einem sofortigen negativen Corona-Test umgehen kann).

Viele sind auch noch verunsichert, ob Ägypten bezüglich der Corona-Pandemie wirklich sicher ist. Dem versucht das Antiken- und Tourismusministerium mit einer groß angelegte Kampagne entgegenzuwirken.

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Der versetzte, von außen unscheinbare Tempel von Amada

Virtuelle Besichtigung: Der Tempel von Amada

Die von uns bereits viel gelobten virtuellen Rundgänge, die das Antikenministerium in diesen Coronazeiten mithilfe der Firma Matterport anbietet, gehen in eine neue Runde. Diesmal ist es der Tempel von Amada, der am Rande des Nassersees wiederaufgebaut wurde, weil er sonst nur noch von Tauchern besucht werden könnte. Wer auf dem Nassersee schon mal nach Abu Simbel geschippert ist, hat ihn gesehen. Alle anderen haben hier nun eine unerwartet „preisgünstige“ Alternative. Und vor allem: Hier ist man nun ganz alleine im Tempel – während einer Kreuzfahrt drängelt sich ja hier eine ganze Schiffsbesatzung (und wenn man Pech hat sogar mehrere) mit Führern in 3-4 Sprachen.

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Der Antikenminister beim Besuch des neuen Sharm el-Sheikh Museums, das bald trotz - oder vielleicht auch gerade wegen - der Corona-Pandemie bald eröffnet werden soll. Foto: Antiken- u. Tourismusministerium Ägypten

Touristen sollen wieder nach Ägypten

Der ein oder andere würde zu dieser Zeit gerade an den Stränden des Roten Meeres liegen oder sich durch eine Nilkreuzfahrt den frischen Fahrtwind in diesen heißen Sommermonaten um die Nase wehen lassen. Doch die Corona-Pandemie hat unsere Reisepläne erst einmal zunichte gemacht. Die Fallzahlen in Ägypten steigen weiter an und in Deutschland warnt das Auswärtige Amt wegen der Corona-Pandemie noch bis mindestens 31. August vor Reisen in das Land, sowie für mehr als 160 weitere Staaten außerhalb der EU. Für Ägypten ist der erneut brachliegende Tourismus eine Katastrophe und es wird einiges getan, um die Touristen wieder in das Land zu locken und ihnen ein Gefühl von Sicherheit zu geben.

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Teil der virtuellen Tour im Grab des Ti . Tourismus- u. Antikenministerium Ägypten, © Matterport (Link im Text)

Mastaba des Ti in Sakkara kann virtuell besichtigt werden

Zu den wenigen positiven Entwicklungen der Coronakrise gehören sicherlich die mittlerweile wöchentlich vom Tourismus- und Antikenministerium Ägyptens veröffentlichten virtuellen Rundgänge. Nun ist mal wieder ein schönes Grab aus dem Alten Reich dabei, nämlich die Mastaba des Ti in Sakkara, die zu den bekanntesten Sakkara-Gräbern gehört und besonders für ihre Darstellungen der Landwirtschaft und des täglichen Lebens berühmt ist. Die große Grabanlage war in den 1860er Jahren von dem bekannten französischen Ägyptologen Auguste Mariette entdeckt worden.

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Grab des Gaufürsten Cheti in Beni Hassan. Bild: Antikenministerium Ägypten / Matterport 3D Showcase

Virtuelle Besichtigung des Grabes von Cheti in Beni Hassan

Nach virtuellen Touren durch drei religöse Gebäude – eine Kirche, eine Moschee und eine Synagoge – gibt es nun auch wieder eine Tour durch ein Grab, nämlich das des Gaufürsten Cheti (engl. Khety) aus dem Mittleren Reich. Dieses Grab ist eines der vier öffentlich zugänglichen Gräber im mittelägyptischen Beni Hassan, einer Nekropole mit insgesamt 39 Felsengräbern. Cheti war in der 11. Dynastie Fürst des Gazellengaus, auch Antilopengau genannt (engl. Oryx nome). Weitere Titel Chetis waren u.a.: Königlicher Siegler, Aufseher der Truppen der geheimen Plätze sowie Einziger Freund und Begleiter des Königs.

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