Alle Beiträge in Aus den Museen

Das GEM in einer Luftaufnahme (Aufnamhe Oktober 2018). Bild: Antikenministerium Ägypten

Eröffnung des Grand Egyptian Museum erst 2020

Man hörte nichts mehr von der angekündigten Neueröffnung des Grand Egyptian Museum (GEM) an den Füßen der Pyramiden Ende 2018/Anfang 2019 und die anfänglichen Befürchtungen haben sich anscheinend bestätigt. Die Teileröffnung des GEM ist nun auf 2020 verschoben worden.

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Ausgrabungen am Tempel von Heliopolis. Foto: Antikenministerium Ägypten

Neue Funde und Schutzräume in Heliopolis

Die deutsch-ägyptische Mission in Kairos Bezirk Matariya, dem antiken Heliopolis, hat ihre Ausgrabungen in dieser Saison vorrangig auf die Werkstätten aus dem 4.-2. Jh.v.Chr. konzentriert, die im süd-östlichen Abschnitt des Sonnentempels von Heliopolis liegen. Dabei fanden sie viele Anzeichen dafür, dass dieser Tempel für sehr lange Zeit genutzt wurde, z.B. in Spuren aus der 12. Dynastie (ca. 2000 v.Chr.), der 20. Dynastie (ca. 1100 v.Chr.), bis hin zur daran anschließenden 3. Zwischenzeit (bis ca. 650 v.Chr.).

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Eröffnung des Freilichtmuseums in Tanis. Foto: Antikenministerium Ägypten

Freilichtmuseum im antiken Tanis eröffnet

Mit großer Freude und einem kleinen Volksfest wurden Antikenminister Khaled El-Enany und Mostafa Waziri, Generalsekretär der Altertümerverwaltung, im nordägyptischen San al-Hagar empfangen, wo sie der Öffentlichkeit das Freilichtmuseum vorstellten, das dort während eines seit 2017 laufenden Entwicklungsprojektes für diese archäologische Stätte entstanden ist. An dieser Stelle hatte die altägyptische Stadt Tanis gestanden, die während der 21. Dynastie Hauptstadt Ägyptens war.

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Statuenkopf Sesostris' I. mit abgebrochenem Bart. Foto: Antikenministerium Ägypten

Granitkopf von Sesostris I und Tutanchamun-Oper von Hawass

Ein Kopf aus rotem Granit, der Pharao Sesostris I darstellt, wurde vor einigen Tagen in das neue Grand Egyptian Museum (GEM) auf dem Gizeh-Plateau gebracht. Der Statuenkopf ist 122 x 108 x 75 cm groß und wiegt um die 2 Tonnen. Er wurde 2005 im Kairoer Stadtteil Matariya, dem antiken Heliopolis, von einer deutsch-ägyptischen Mission gefunden. Er weist die typischen stilistischen Merkmale des Mittleren Reichs auf (Sesostris I gehörte zur 12. Dynastie) und zeigt die Gesichtszüge des Pharaos mit einem leider beschädigten Kopfschmuck. Der königliche Bart war an gleicher Stelle in etwa 10m Entfernung, aber erst 3 Jahre später gefunden worden.

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