Bild: Antikenministerium Ägypten

Königliche Festhalle aus der Zeit der Ramessiden entdeckt

Bereits am Samstag teilte das Antikenministerium den Fund einer königlichen Festhalle aus der ramessidischen Epoche in Matariya (Heliopolis, Kairo?) mit. Hier wurden einst königliche Feierlichkeiten, wie das Sedfest (siehe auch dazu Das Sedfest) gefeiert.

Die Ausgrabungen wurden von der Ain Shams Universität unter der Leitung von Mamdouh el-Damati (der ehemalige Antikenminister) durchgeführt. Die Halle sei die erste ihrer Art aus dem Neuen Reich, wie el-Damati mitteilte. Sie wurde an dem Standort, wo einst ein Palast für königliche Feiern stand gefunden und hat (oder besteht aus?) einen rechteckigen, 2,90m x 1,90m großen Flur (oder eine Art Bühne?) aus Kalksteinfliesen, der 80cm höher als der umgebende Boden lag (? Leider sind die Pressemitteilungen alle recht wirsch geschrieben, weshalb wir hier nichts konkreteres schreiben können)

Über der Halle fanden die Archäologen Lehmziegelgebäude von einem Gewerbegebiet aus der 3. Zwischenzeit (insbesondere der 22. und 23. Dynastie). Sie stießen auch auf eine Ansammlung von Lehmziegelmauern eines mehrstöckigen Gebäudea, die deutlich die drei verschiedenen Bauphasen aus der Ramessiden-Ära zeigen.

Zudem wurden noch einige Artefakte, wie die bemalte Statue des Hohepriesters „Nept Ma Raa“ (vermutlich falsch wiedergegeben), fünf Steinblöcke aus der Regierung Ramses II., Keramikfiguren aus der 27. Dynastie und der untere Teil einer Statue aus der Zeit der Ramessiden entdeckt. Auch ein Amulett in Form eines Menschenkopfes für eine Person namens Thi aus der römischen Zeit gehört zu den Funden.

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