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Einige Bilder von heute und von der Bergung der Statue. Fotos: Antikenministerium

Koloss aus Heliopolis ist doch nicht Ramses II.

Kaum war ein Teil des Kolosses aus dem tiefen Schlamm geborgen, kamen die Hieroglyphen zum Vorschein. Und die hießen nicht Ramses II., sondern Psammetich I. Die in zwei Teile zerbrochene Statue im Kairoer Stadtteil Mataria lag zwar an Ort und Stelle, wo Ramses aus der 19. Dynastie einst seinen Tempel hatte, doch gehörte sie höchstwahrscheinlich dem Pharao aus der 26. Dynastie. Einer von fünf Königstiteln auf dem Rücken der Statue konnte als der von Psammetich I. entziffert werden.

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Foto: Antikenministerium

Archäologie mit Schaufelbagger – Zahi Hawass verteidigt Vorgehen

Nach den Aufsehen erregenden Funden einer Kolossalstatue von Ramses II. Psammetich I.* und einer kleineren Statue von Sethos II. in Kairo, hatte es in einigen Beiträgen auf sozialen Netzwerken Anschuldigungen gegeben, dass die Bergung der Fundstücke unsachgemäß erfolgt sei und die Statue dabei sogar noch beschädigt wurde. Fotos von Baggern und einfachen Winden verbreiteten sich in Windeseile. Nun hat sich Zahi Hawass mit einem Statement eingemischt und verteidigt das Vorgehen.

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Foto: Antikenministerium

Deutsche Archäologen finden Statuen aus der Ramessidenzeit*

Ein Team von deutschen und ägyptischen Archäologen hat in Kairo zwei Statuen aus der 19. Dynastie entdeckt*. Die Statuen standen einst im Sonnentempel von Ramses II. in der antiken Stadt Heliopolis (On) und wurden heute unter den Augen des Antikenministers Dr. Khaled El-Enany aus einer tiefen Schlammgrube geborgen.

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Fotos: MSA

Neue Belege für einen Tempel Ramses II. in Heliopolis entdeckt

Eine archäologische Mission aus deutschen und ägyptischen Archäologen hat neue Beweise für einen Tempel von Pharao Ramses II. im nördlichen Teil von Kairo entdeckt. Etwa 450m von dem Obelisken König Senusrets I. entfernt, fanden sie mehrere Blöcke vom Innenhof und Fragmente mit Reliefs, wie Dr Mahmud Afifi, Leiter der Abteilung für altägyptische Altertümer im Antikenministerium, erklärte.

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Grabungen im Tempelbezirk von Heliopolis. Foto: MSA

Weitere Funde zum Heiligtum des Nektanebos I. in Heliopolis

Das ägyptisch-deutsche Grabungsteam um Dr. Dietrich Raue von der Universität Leipzig hat in Matariya (Kairo), dem ehemaligen Heliopolis, einige weitere Funde gemacht, die zu dem im letzten Jahr entdeckten Heiligtum von König Nektanebos I. (4.Jh.v.Chr.) gehören. Laut Dr. Aiman Ashmawy, dem ägyptischen Grabungsleiter neben Dr. Raue, beweisen die Funde, dass das ursprüngliche Gebäude tatsächlich an dieser Stelle stand.

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