zerfallende Leinenbinden, die mit dem neuen Mittel haltbar gemacht werden könnten. Bild: MSA

Ägyptische Forscher (er)finden Konservierungsmittel

Stolz vermeldet das Antikenministerium, man habe in Zusammenarbeit mit der ägyptischen Atomenergiebehörde eine Erfindung gemacht, mit der organische Artefakte, die auf Zellulose basieren, z.B. Papyri oder Textilien, haltbar gemacht werden können. Laut Pressemeldung des Ministeriums handelt es sich um ein radioisotop-basiertes natürliches Polymer namens „µCarbon 13“.

Erste Studien an künstlich gealterten Proben sind vielversprechend. Besonders an verkohlten Textilien, wie z.B. Leinenbinden, habe man hervorragende Ergebnisse erzielt. Das Mittel sei vielleicht die Rettung für viele Artefakte, deren zellularer Zusammenhalt verloren gehe und die damit zu zerfallen drohten.


Die Erfindung wolle man nun zum Patent anmelden. Die spezielle Abteilung des Grand Egyptian Museum (GEM), die sich mit der Verbesserung von Konservierungsmethoden beschäftigt und die in Kürze eröffnet werden soll, hätte mit µCarbon 13 gleich sein erstes eigenes Produkt. Diese Abteilung des GEM soll nämlich einmal eigene Restaurierungsmittel und -methoden unter dem Siegel des Antikenministeriums in alle Welt verkaufen. Inschallah!

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