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Mumie in Lehm-Kokon neu untersucht

Neue Untersuchungen einer Mumie an der Universität Sydney, die zwischen den Leinenschichten eine einzigartige, harte Schale aus Lehm aufweist, wurden nun in einer interdisziplinären Studie aufgearbeitet. Der bemalte Lehm-Kokon, der bislang an keiner anderen ägyptischen Mumie gefunden wurde, war von außen nicht sichtbar, da er mit weiteren Leinenbinden umwickelt worden war. Die Untersuchungen ergaben, dass die Lehmschicht wohl nicht zur ursprünglichen Mumifizierung gehörte, sondern erst später, nachdem die Mumie vermutlich von Grabräubern beschädigt worden war, ergänzt wurde.

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Griechisch-römische Felsengräber in Alexandria entdeckt

Die ägyptisch-dominikanische Mission, die am Tempel von Taposiris Magna im westlichen Alexandria gräbt, entdeckte in der dortigen Nekropole 16 neue Felsengräber. Solche Gräber waren dort vor allem in der griechischen und römischen Zeit beliebt. Während die Mumien in einem schlechten Erhaltungszustand sind, zeugen einige der Grabbeigaben doch davon, wie in diesen Epochen die Toten bestattet wurden.

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Neu: Ein kleiner Isis-Tempel in Assuan

Fast unbemerkt von der internationalen Presse wurde in den vergangenen Tagen in Assuan ein “neuer” Tempel eröffnet. Dr. Khaled El-Enany, der Minister für Tourismus und Antikes, der sich im Rahmen der landesweiten Werbekampagne »Genießt den Winter in Ägypten« gerade in Assuan befand, führte die Eröffnung des kleinen Isis-Tempels persönlich durch. Das “klein” betonen wir deshalb, weil der berühmte Tempel auf der Insel Philae (bzw. heute auf der Insel Agilkia) natürlich auch ein Isis-Tempel ist, der aber, da ja im Stausee, etwas außerhalb Assuans liegt. Der nun eröffnete, kleine Isis-Tempel liegt dagegen mitten in der Stadt, nur wenige Minuten von der Corniche entfernt, zwischen Wohnhäusern und einer Straße.

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Neuer Fund in Sakkara: Totentempel, Mumien und hunderte Grabbeigaben

Vor wenigen Stunden gab das Ministerium endlich die Pressemeldung heraus, auf die wir bereits ungeduldig gewartet haben, seit vor einigen Tagen eine neue, umfangreiche Entdeckung in Sakkara angekündigt worden war. In der Nähe der Pyramide von Teti II., dem Begründer der 6. und letzten Dynastie des Alten Reiches, fand eine ägyptische Mission unter Leitung von Dr. Zahi Hawass den Totentempel einer Ehefrau Tetis, über 50 Grabschächte mit Särgen und Mumien aus dem Neuen Reich, einen hochwertig ausgestatteten Lehmziegelschrein, der mind. 24m tief in den Wüstenboden reicht, einen 4m langen Papyrus mit einem Auszug aus dem Totenbuch, eine wunderschöne, große Kalkstein-Stele und sehr viele Grabbeigaben unterschiedlichster Art. Der Fund beweist, dass in der 18. und 19. Dynastie des Neuen Reiches der damals bereits seit über 1000 Jahren tote Pharao Teti so sehr verehrt wurde, dass sich die Schönen und Reichen dieser Zeit gerne in der Nähe seiner Pyramide bestatten lassen wollten.

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Sonnenphänomen am Karnaktempel von vielen Menschen verfolgt

Jedes Jahr am 21. Dezember, also pünktlich zum Winterbeginn, kann man im Karnaktempel die Sonnenausrichtung des Tempels bewundern. Dann geht die Sonne exakt entlang der Hauptachse des Tempels auf. Laut dem Leiter des Tempels, Dr. Mostafa Al-Sagheer, beweist sich auch hier, wie exakt die Ägypter ihre Bauwerke nach der Astronomie ausrichteten. Und an diese Ausrichtung hielten sich auch alle späteren Bauherren, denn die Bautätigkeit am Karnaktempel erstreckte sich ja über ca. 2000 Jahre.

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