Jolly Thews

Wochenrückblick: Wie Ägypten den Tourismus fördern will – und Hawass kommt nach Deutschland!

Mit mehreren Maßnahmen versucht das Tourismus- und Antikenministerium, nach dem Pandemieeinbruch der Besucherzahlen nun wieder mehr Touristen nach Ägypten zu locken. So ist schon seit 10 Tagen die Nachricht, dass man sämtliche Covid-19 Einreiserestriktionen für einheimische und ausländische Reisende aufgehoben hat, als oberster Beitrag auf der Facebookseite des Ministeriums festgepinnt. Inwieweit dies Touristen beruhigt, wenn man nun nicht mehr sicher sein kann, ob die mitreisenden oder mit im Hotel wohnenden Urlauber gesund oder vielleicht doch infiziert sind, sei dahingestellt. Aber auch bei uns in Deutschland benötigen wir ja keine Tests mehr und niemand will mehr etwas von Abstand oder Masken hören. Warum also sollte das in Ägypten anders sein!?!

Bild: Tourismus- und Antikenministerium Ägypten

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Intakte Grabstätte mit Korallenboden in Berenike gefunden

Im antiken Berenike, das in der östlichen Wüste nahe des Roten Meers liegt und dort einst eine Hafenstadt war, entdeckten polnische und amerikanische Archäologen in einer kleinen Nekropole ein noch intaktes und ungeplündertes Grab. Es enthält reiche Grabbeigaben und hat als Highlight einen Boden und Wände aus Korallen.

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Bisher unbekanntes Relief im Esna-Tempel freigelegt

Ein deutsch-ägyptisches Team hat bei seinen Reinigungs- und Restaurationsarbeiten im Tempel von Esna ein einzigartiges Relief freigelegt. Über dem Eingangstor zeigt es eine Doppelreihe von Geiern, von denen einige den Geierkopf der oberägyptischen Göttin Nechbet und andere den Schlangenkopf der unterägyptischen Göttin Wadjet tragen. Eine solche Darstellung hatte es bislang nirgendwo gegeben und sie war auch nicht von dem französischen Ägyptologen Serge Sauneron erwähnt worden, der in den 60er und 70er Jahren des 20. Jahrhunderts den Tempel untersucht hatte.

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Grabkapelle eines hohen Beamten aus dem Alten Reich in Sakkara entdeckt

Neben der ältesten Pyramide der Welt, der Stufenpyramide des Djoser in Sakkara, entdeckte eine polnisch-ägyptische Mission eine Grabkapelle, deren Außenwände Bilder und Inschriften des Grabinhabers tragen. Dieser war in der frühen 6. Dynastie (ca. 2300 v.Chr.) ein hoher Beamter. Die Delegation arbeitet im Auftrag des »Polnischen Zentrums für Mediterrane Archäologie« (PCMA), einer Forschungseinrichtung der Universität Warschau.

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Reste eines griechisch-römischen Tempels im Nord-Sinai gefunden

Eine ägyptische Mission stieß an der archäologischen Stätte Tell el-Farama im Nordwesten Sinais auf Überreste eines Tempels, der dem Gott Zeus-Cassius geweiht war. Die Ausgrabungsarbeiten fanden im Rahmen des Sinai-Entwicklungsprojektes statt, mit dem die Regierung diesen Landesteil aufwerten will. An dieser Stelle – im Altertum mündete hier der östlichste Nilarm – befand sich die antike Stadt Pelusium, altägyptisch Senu. Der nun entdeckte Tempel liegt nur 200m westlich der Zitadelle Pelusiums und 100m südlich der örtlichen Kirche.

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