Alle Beiträge von Jolly Thews

Neue Funde in Memphis. Fotos: Tourismus- u. Antikenministerium Ägypten

Neue Artefakte in Memphis gefunden

An der Stätte des antiken Memphis, nahe der heutigen Stadt Mit Rahina, liegt noch so Einiges unentdeckt im Boden. Das wissen auch die Anwohner, die deshalb gerne auch mal selbst auf ihrem Grund und Boden auf die Suche gehen. Nur erwischen lassen darf man sich nicht. Erst vor einem halben Jahr hatte man bei einem Einwohner, der selbst gegraben hatte, eine große und seltene Büste von Ramses II. gefunden (wir berichteten). Nun wurden erneut auf Privatgelände, etwa 2 km südöstlich von Mit Rahina, mehrere Artefakte gefunden: beschriftete Steinblöcke und Statuen!

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Foto: M.N.Eldany / Tourismus- u. Antikenministerium Ägypten

Illegale Grabungen fördern Felsinschriften in Nag Hammadi zutage

Die Tourismus- und Antikenpolizei verhaftete im Bezirk Qena kürzlich vier Männer, die auf eigene Faust Ausgrabungen in Nag Hammadi durchgeführt hatten. Sie hatten eine Felswand entdeckt, die mit Hieroglyphen beschriftet war. Die Antikenbehörde des Bezirks Qena hat diese Wand nun untersucht und ihre Echtheit bestätigt. Die beschriftete Felswand ist aus Sandstein und trägt Inschriften aus der ptolemäischen Zeit, darunter auch Kartuschen des Königs Ptolemäus IV., der den Beinamen Philopator (der den Vater liebt) trug und der Ägypten von 221-204 v.Chr. regierte.

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Der versetzte, von außen unscheinbare Tempel von Amada

Virtuelle Besichtigung: Der Tempel von Amada

Die von uns bereits viel gelobten virtuellen Rundgänge, die das Antikenministerium in diesen Coronazeiten mithilfe der Firma Matterport anbietet, gehen in eine neue Runde. Diesmal ist es der Tempel von Amada, der am Rande des Nassersees wiederaufgebaut wurde, weil er sonst nur noch von Tauchern besucht werden könnte. Wer auf dem Nassersee schon mal nach Abu Simbel geschippert ist, hat ihn gesehen. Alle anderen haben hier nun eine unerwartet „preisgünstige“ Alternative. Und vor allem: Hier ist man nun ganz alleine im Tempel – während einer Kreuzfahrt drängelt sich ja hier eine ganze Schiffsbesatzung (und wenn man Pech hat sogar mehrere) mit Führern in 3-4 Sprachen.

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Antike Mauern nahe der Sphingenallee in Luxor. Foto: Tourismus- u. Antikenministerium Ägypten

Öfen und Mauern entlang der Sphingenallee in Luxor gefunden

Während der Restaurationsarbeiten an der Sphingenallee in Luxor wurden von den ägyptischen Archäologen einige interessante Entdeckungen gemacht. Mehrere runde Brennöfen wurden gefunden, die vermutlich bei der Herstellung von Tongefäßen oder Fayence verwendet wurden, sowie unterschiedliche Mauern entlang der Allee.

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Teil der virtuellen Tour im Grab des Ti . Tourismus- u. Antikenministerium Ägypten, © Matterport (Link im Text)

Mastaba des Ti in Sakkara kann virtuell besichtigt werden

Zu den wenigen positiven Entwicklungen der Coronakrise gehören sicherlich die mittlerweile wöchentlich vom Tourismus- und Antikenministerium Ägyptens veröffentlichten virtuellen Rundgänge. Nun ist mal wieder ein schönes Grab aus dem Alten Reich dabei, nämlich die Mastaba des Ti in Sakkara, die zu den bekanntesten Sakkara-Gräbern gehört und besonders für ihre Darstellungen der Landwirtschaft und des täglichen Lebens berühmt ist. Die große Grabanlage war in den 1860er Jahren von dem bekannten französischen Ägyptologen Auguste Mariette entdeckt worden.

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