Bild: LuxorTimes

Tempel aus der Zeit Thutmosis III. nahe Gizeh entdeckt

Nur 40km südlich der Pyramiden von Gizeh sind die Überreste eines Tempels aus der Zeit Thutmosis III. entdeckt worden. Auf den Tempel aus dem Neuen Reich stieß ein Bewohner aus Tell Al Aziz, der unter seinem Haus illegale Ausgrabungen durchführte. Die Behörden kämpfen sich durch 9m tiefes Grundwasser, um die Objekte bergen zu können.

Schon seit drei Tagen arbeitet die Tourismus- und Antikenpolizei mit einem Komitee der Antikenbehörde in Gizeh daran, das Grundwasser abzusenken.
Aus dem Wasser konnten schon sieben Stelen, Überreste von Säulensockel aus rosafarbenen Granit und eine Statue aus demselben Material geborgen werden. Die Statue, deren Arme abgebrochen sind, ist 2,50m hoch und wurde für Reinigungs- und Restaurationsarbeiten nach Sakkara gebracht.

Die geborgene Statue
Foto: LuxorTimes

Der Tempel stammt wahrscheinlich aus der Zeit Thutmosis III., doch sollen weitere Untersuchungen genauere Erkenntnisse bringen.


Nachdem die Antikenpolizei Hinweise auf illegale Raubgrabungen bekommen hatte, beschaffte ein Anwalt einen entsprechenden Durchsuchungsbefehl. Sieben Personen wurden festgenommen und ihre professionelle Ausrüstung, bestehend aus Taucheranzügen, Sauerstoffflaschen und Schwimmbrillen, konfisziert.

Schon früher geriet die Stadt durch illegale Grabungen in die Negativschlagzeilen. Innerhalb eines Jahres musste die Antikenpolizei schon drei Mal rausrücken, wie die LuxorTimes schreibt. Die bisher beschlagnahmten Stelen und Keramiken stammten alle aus dem Mittleren Reich.

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  • Anne Hesmer

    Da wäre ich irgendwie meinungstechnisch zweigeteilt. Einerseits :Illegale Ausgrabungen sind nunmal illegal,aber was dann zu entdecken gibt ist immer wieder erstaunlich. Ich frage mich,ob diese Illegalen Ausgråber einfach nur auf gut Glück graben,einen guten Riecher für eventuelle Funde haben oder sich an alte Informationen halten. Die sich rumsprechen.

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