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Der versetzte, von außen unscheinbare Tempel von Amada

Virtuelle Besichtigung: Der Tempel von Amada

Die von uns bereits viel gelobten virtuellen Rundgänge, die das Antikenministerium in diesen Coronazeiten mithilfe der Firma Matterport anbietet, gehen in eine neue Runde. Diesmal ist es der Tempel von Amada, der am Rande des Nassersees wiederaufgebaut wurde, weil er sonst nur noch von Tauchern besucht werden könnte. Wer auf dem Nassersee schon mal nach Abu Simbel geschippert ist, hat ihn gesehen. Alle anderen haben hier nun eine unerwartet „preisgünstige“ Alternative. Und vor allem: Hier ist man nun ganz alleine im Tempel – während einer Kreuzfahrt drängelt sich ja hier eine ganze Schiffsbesatzung (und wenn man Pech hat sogar mehrere) mit Führern in 3-4 Sprachen.

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Südostseite der Grabkammer 1 mit Wandnische

Ungeplündertes Massengrab in Gebel el-Silsila entdeckt

In Gebel el-Silsila, nördlich von Kom Ombo zwischen Assuan und Luxor gelegen, fand die dort seit 2012 grabende schwedisch-ägyptische Mission einen 5m tiefen Grabschacht, der zu zwei hintereinander liegenden Grabkammern führt. Obwohl die Kammern teilweise von Wasser überflutet sind, konnte das Team um Dr. Maria Nilsson und John Ward von der schwedischen Lund Universität bereits einige Sarkophage bergen. Sie schätzen, dass mindestens 60 Bestattungen in dieser Grabanlage zu finden sind.

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Sarkophag des Ameniuref. Bilder: MSA

Wunderschöner Sarkophag mit Mumie aus 3. Zwischenzeit entdeckt

Ein spanisches Team hat bei Grabungsarbeiten am Totentempel des Thutmosis III. auf Luxors Westbank ein Grab aus der 3. Zwischenzeit (ca. 1000-700 v.Chr.) entdeckt, das einen dekorierten Sarkophag mit Mumie darin enthält. Die sensationell gut erhaltene Sargbemalung zeigt farbenfrohe religiöse Symbole und Inschriften.

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Die 12-jährige Neshama Spielman mit dem gefundenen Amulett. Foto: Temple Mount Sifting Project

8-jährige Israelin fand Amulett mit dem Namen Thutmosis‘ III.

Bei archäologischen Untersuchungen von Erdreich aus dem Gebiet des Tempelbergs in Jerusalem fand vor vier Jahren ein damals 8-jähriges israelisches Mädchen den oberen Teil eines Amuletts. Wissenschaftler fanden nun heraus, dass darauf der Thronname Thutmosis‘ III. – Men-cheper-Re – stand und es aus dem 14. bzw. 13. Jahrhundert v.Chr. stammt. Die Bekanntgabe dieser kleinen archäologischen Sensation erfolgte letzte Woche kurz vor dem jüdischen Passahfest, mit dem ja an den Auszug des Volkes Israel aus Ägypten und die Befreiung aus der Sklaverei erinnert wird.

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