Ministerium dementiert Gerüchte über neue Entdeckung in Tutanchamuns Grab

Die Gerüchteküche brodelte schon wieder nach den mittlerweilen dritten Scans in Tutanchamuns Grab. Angeblich sollte bei den letzten Messungen ein 15m tiefer Hohlraum in der Grabkammer gemessen worden sein.  Der Generalsekretär der Altertümerverwaltung Mustafa Waziri dementierte die Gerüchte.

Der Direktor der Abteilung für ausländische Missionen, Mohamed Ismail, ergänzte auch gleich den Grund: Das italienische Team, dass die Messungen Anfang Februar durchgeführt hatte, gab mindestens 3 Wochen als Zeitraum an, um die Daten überhaupt auszuwerten. Ergebnisse könnten dementsprechend noch gar nicht vorliegen.

Außerdem gab es wohl einige Gerüchte über eine neue archäologische Entdeckung in der Nähe, wie die Ahram Online berichtet. Diese Berichte seien ein Verstoß gegen die Altertümer-Gesetze, so Ismail.  Jede Entdeckung muss erst von einem Komitee des Ministeriums wissenschaftlich überprüft werden, bevor sie veröffentlicht wird. Nach einem Dementi klingt das jetzt nicht…

 

 

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2 Kommentar(e)

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  • Höfer

    Natürlich können unmittelbar nach den Messungen schon Ergebnisse vorliegen, wenn die Daten eben eindeutig sind. Unabhängig davon finde ich das Verhalten der ägyptischen Verantwortlichen zunehmend obskurer. Man gewinnt den Eindruck, hier geht es primär um irgendwelche Vorteile persönlicher Art. Möchte nicht wissen, was so manche Nachrichtenagentur für Erstrechte wem offeriert.

  • berndknape

    Hallo , ich kann ja die Wissenschaftler nichts raten ,
    aber ! warum bohren die kein Loch und schaue mit einer Kamera rein ?
    oder warten die bis die Sterne gut stehen ?
    ob wir das noch erleben in diesem Jahrhundert das einer mal das tut was er sagt und denkt .

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