Bild von den magnetischen Untersuchungen
Foto: LuxorTimes

Römische Stadt liegt im Schlamm des Nildeltas vergraben

Unter einer dicken Schicht von Schlamm sind in Unterägypten die Überreste einer antiken römischen Stadt gefunden worden. Die Stadt, die in Kom Al-Ahmer etwa 25 km südlich von Rosette liegt, konnte mit Hilfe von magnetischen Messungen genauer untersucht werden.

Laut dem Antikenminister Mamdouh El-Damaty ist der Fund ein großartiges Beispiel für eine griechisch-römische Stadt im Nildelta. Er könnte helfen, mehr über das Leben und die Architektur dieser Zeit zu erfahren.

Während der Messungen konnten viele Strukturen um ein großes quadratisches Gebäude entdeckt werden, so el-Damaty. Eventuell war das Gebäude einst ein religiöses Zentrum oder ein Verwaltungsgebäude. Die Stadt besteht aus zwei verschiedenen Schichten. Die ältere und damit tiefere Schicht stammt aus der frühen griechischen Zeit, während die neue Schicht zu der späten griechischen und frühen römischen Epoche gehört.


Schon in den Jahren zuvor fanden an der Stelle Ausgrabungen statt. 2013 vermutete Dr. Mohamed Kenawi vom ägyptischen Team, es könnte sich um die antike Gauhauptstadt Metelis handeln. Doch archäologische Beweise für diese Theorie konnten bislang nicht gefunden werden.

Die magnetischen Untersuchungen sind ein Gemeinschaftsprojekt zwischen dem Antikenministerium und die italienischen Universitäten von Siena and Padova.

Quelle: LuxorTimes

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