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Blick von den Felsenklippen in den Norden der Stadt Amarna. Foto: Mary Shepperson / The Amarna Project

Sind so kleine Hände… Wurde Amarna auch von Kindersklaven erbaut?

Amarna – die Stadt, die Pharao Echnaton und seine Frau Nofretete als neue Hauptstadt Ägyptens im 14. Jh.v.Chr. mitten in der Wüste aus dem Boden stampfen ließen. Erbaut, bezogen, wieder verlassen und aufgegeben in nur 15 Jahren. In dieser kurzen Zeit wurde dort aber nicht nur gelebt sondern natürlich auch gestorben. Doch es sind nicht nur die Gräber der Königsfamilie und des Hofstaats, die uns ein Bild dieser Zeit vermitteln; es sind vor allem auch die Gräber der einfachen Leute und der Arbeiter, die von dieser Zeit erzählen. Neueste Ausgrabungen schüren nun einen unglaublichen Verdacht: Wurden Tausende von Kindern als billige und leicht zu ersetzende Arbeitskräfte eingesetzt?

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Ptolemäisches Skelett B21, Quesna. Foto: Sonia Zakrzewski, Universität Southampton

Skelettfund im Delta: Eunuchen aus griechisch-römischer Zeit?

In Quesna im Gouvernement al-Minufiyya hat ein internationales Forscherteam zwei Skelette aus der ptolemäisch-römischen Ära gefunden, deren unübliche Körpergröße zusammen mit anderen Skelett-Abweichungen entweder auf eine angeborene Abnormität, Intersexualität oder auf eine Kastration hindeuten könnte. Es könnte sich bei diesen beiden Skeletten also durchaus um altägyptische Eunuchen handeln.

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