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Blick von den Felsenklippen in den Norden der Stadt Amarna. Foto: Mary Shepperson / The Amarna Project

Sind so kleine Hände… Wurde Amarna auch von Kindersklaven erbaut?

Amarna – die Stadt, die Pharao Echnaton und seine Frau Nofretete als neue Hauptstadt Ägyptens im 14. Jh.v.Chr. mitten in der Wüste aus dem Boden stampfen ließen. Erbaut, bezogen, wieder verlassen und aufgegeben in nur 15 Jahren. In dieser kurzen Zeit wurde dort aber nicht nur gelebt sondern natürlich auch gestorben. Doch es sind nicht nur die Gräber der Königsfamilie und des Hofstaats, die uns ein Bild dieser Zeit vermitteln; es sind vor allem auch die Gräber der einfachen Leute und der Arbeiter, die von dieser Zeit erzählen. Neueste Ausgrabungen schüren nun einen unglaublichen Verdacht: Wurden Tausende von Kindern als billige und leicht zu ersetzende Arbeitskräfte eingesetzt?

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Nur wenige Überreste sind noch von Amarna übrig geblieben. Satellitenaufnahmen sollen helfen, mehr über die Baustruktur der alten Hauptstadt herauszufinden
Foto: Friedrich Graf

Amarna vom All – Satellitenbilder sollen Echnatons alte Hauptstadt rekonstruieren

Auch wenn nur noch die Grundmauern zu sehen sind – kaum eine andere antike Stadt in Ägypten ist für Forscher und Archäologen so interessant wie Echnatons alte Haupstadt Achetaton (heutiges Tell el-Amarna). In nur drei Jahren wurde sie aus dem Boden gestampft, doch ihr Ruhm währte nicht lange. Direkt nach Echnatons Tod wurde sie dem Wüstensand überlassen und die Baumaterialien für die Errichtung anderer Gebäude wieder abgetragen. Die Archäologen können also nur mit wenigen Überresten versuchen, das alte Achetaton zu rekonstruieren. Helfen sollen nun flächendeckende, hochauflösende Satellitenaufnahmen.
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Diese Dame wurde mit 70 Haarextensions gefunden, die in mehreren Schichten und Höhen zu einer aufwendigen Frisur zusammengebunden wurden. Ob die Frau die künstlichen Haarverlängerungen auch zu Lebzeiten trug oder nur für ihre Bestattung so aufwendig frisiert wurde, ist ungewiss
Foto: Jolanda Bos, Lonneke Beukenholdt

Frau mit 70 Haarextensions und weitere haarige Funde aus Amarna

Vor 3300 Jahren fand in Echnatons alter Hauptstadt Achetaton (heutiges Amarna) eine Frau eingebettet in einer Matte ihre letzte Ruhe. Sie wurde nicht mumifiziert, doch sind ihre menschlichen Überreste durch den heißen Wüsstensand Ägyptens konserviert worden. So auch ihre Haare, die ein kleines Kunstwerk an sich sind. Nahezu 70 Haarextensions sind in unterschiedlichen Schichten und Höhen auf ihrem Kopf befestigt worden.

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