Tourismusminister hält Reisewarnung aus Deutschland für „übertrieben“

Der Tourismusminister Hisham Zaazou versucht im Moment sein Bestes, um die Touristenzahlen in Ägypter wieder anzuheben. Für sein ehrgeiziges Ziel sprach er mit mehreren Botschaftern, um ihnen die wirkliche Lage in Ägypten deutlich zu machen. So seien die Gebiete um das Rote Meer herum sicher und stabil.

Er ist sehr optimistisch, dass die Touristenzahlen zur Wintersaison wieder steigen werden. Die Monate Juni und Juli sind enttäuschend gewesen was den Tourismussektor betrifft. Einzig und allein die Zahlen der Touristen aus Russland seien stabil. Die russischen Behörden haben eigene Sicherheitskräfte ans Rote Meer und den südlichen Sinai geschickt. Außerdem gab es dort keine Reisewarnungen.

Die deutschen Reisewarnungen wiederum hält er für „übertrieben“. Er wird sich bald mit dem deutschen Botschafter treffen, um ihn zu ermutigen solche Warnungen aufzuheben. Er würde sich bemühen, dem deutschen Botschafter ein realistischeres Bild von Ägypten zu übermitteln. (für das Rote Meer gibt es übrigens auch keine Reisewarnung aus Deutschland)


Zudem kündigte Zaazou indirekt Preiserhöhungen an. Niedrige Preisen seien für ihn ein Grund für die miserable ägyptische Wirtschaft und für die sinkenden Touristenzahlen in Ägypten. Niedrige Preise und die Qualität von Dienstleistungen und Produkten gehen nicht zwangsläufig Hand in Hand. Sobald sich die Lage in Ägypten stabilisiert hat, sollen neue Angebote erarbeitet werden.

Zaazou steht zudem in Kontakt mit einer Reihe von Investoren, die Geld in die Tourismusbranche pumpen könnten.

Zudem möchte er die nördliche Küstenregion wieder neu aufbauen und dort die Anzahl von 7000 auf 15 000 Hotels im Jahr 2016 steigen.

Den ganzen Artikel findet ihr bei Daily News Egypt

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