Griechisch-römische Mumienmaske, zurückgegeben von deutschem Sammler. Bild: MSA

Deutscher gibt 2500 Jahre alte Mumienmaske zurück

Das Archäologische Komitee des Antikenministeriums erhielt gestern eine Mumienmaske zurück, teilte Ali Ahmad von der Abteilung für rückzuführende Antiken in einer offiziellen Pressemitteilung des Antikenministeriums mit. Das Artefakt stammt aus der griechisch-römischen Epoche und wird auf etwa 500-300 v.Chr. datiert.

Nachdem Experten die Echtheit der Maske bestätigt haben, wird sie nun ins Lager des Ägyptischen Museums Kairo gebracht, wo sie restauriert werden soll. Später soll sie in einer zeitlich begrenzten Ausstellung mit anderen zurückgeführten Antiken ausgestellt werden.


Nach Angaben der Ahram Online gehörte die Maske über 50 Jahre lang einem deutschen Sammler. Dieser hatte in seinem Testament festgelegt, dass sie nach seinem Tod in ihre Heimat Ägypten zurückkehren sollte. Der Sohn des Verstorbenen brachte das 2500 Jahre alte Stück daraufhin in das Kulturbüro der ägyptischen Botschaft in Berlin, berichtete Antikenminister el-Damaty.

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