Der Kopf von einer der gefundenen Sachmet-Statuen
Foto: MSA

Deutsche Archäologen finden zwei Sachmet-Statuen im Totentempel Amenophis III.

Zur Zeit arbeiten die Archäologen wieder fleißig im ehemaligen Totentempel Amenophis III. auf der Westbank von Luxor. Später soll hier einmal ein Freilichtmuseum entstehen, doch anscheinend ist das Areal hinter den Memnon-Kolossen immer noch für eine Überraschung gut. Ein Team deutscher und ägyptischer Archäologen entdeckten zwei Sachmet Statuen aus schwarzem Granit.

Zumindest von einer der beiden Statuen ist anscheinend nur noch der Kopf übriggeblieben, wie Bilder des Antikenministeriums zeigen. Ob die andere komplett gefunden wurde, steht in der Pressemitteilung des Antikenministeriums leider nicht.

Pharao Amenophis III. ließ etliche Statuen der Göttin in seinem Totentempel in Theben-West und im Karnak-Tempel in Luxor aufstellen. Da nach dem Glauben der alten Ägypter Sachmet sowohl Krankheiten verbreiten als auch heilen konnte, vermuten viele Archäologen, dass während der Regentschaft Amenophis III. die Pest in Ägypten wütete.


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