Die Grabkammer mit dem Sarg. Foto: MSA

Grabkammer eines Beamten im Assasif entdeckt

Die Grabkammer eines Bürgermeisters namens Karabesken entdeckten die Archäologen der ägyptisch-amerikanischen Mission in Theben. Das Grab stammt aus der 25. Dynastie und wurde zufällig während Ausgrabungs- und Reinigungsarbeiten in einer Kammer des Grabes TT 391 auf der Westbank von Luxor im Assasif entdeckt.

Der Sarg sei ein typisches Beispiel für die Kuschitenzeit, wie Dr. Mahmoud Afifi, Leiter der Abteilung für altägyptische Altertümer im Antikenministerium, erklärte. Der 2,41m hohe und 1,63m breite Sarg ist aus rotem Granit und weder mit Hieroglyphen noch mit Bildnissen verziert.


Wahrscheinlich versuchten schon Grabräuber in der Antike den Sarg gewaltsam zu öffnen, wie Spuren am Deckel und am Sockel zeigen. Vielleicht aus Angst, dass der verärgerte Beamte sie aus dem Jenseits heimsuchen könnte, überfluteten sie den Sarg anschließend.

Elena Pischikova, Leiterin der Mission erklärte, dass zukünftige Reinigungsarbeiten zeigen werden, ob Fragmente des hölzernen Sarkophages oder weitere Grabbeigaben die Zerstörungswut überstanden haben.

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