Mykerinos‘ Pyramide öffnet und Chephrens Pyramide schließt

Nach umfangreichen Reinigungs- und Restaurationsarbeiten können Besucher wieder ab November die kleinste der drei großen Pyramiden von Gizeh besichtigen. Ein Team aus mehr als 20 Ägyptern und Europäern arbeitete zusammen mit drei Archäologen zwei Jahre lang an der 3,5 Millionen LE (ca. 390 000€ ) teuren Restauration der Mykerinos-Pyramide.

Bei den Arbeiten entfernten die Restauratoren Graffiti, die Besucher in den Gängen und in der Grabkammer hinterlassen hatten (Pfui!), kratzten Salzrückstände an den Wänden ab und tauschten in die Jahre gekommene Außenstufen aus. Auch ein neues Beleuchtungssystem, das laut der Cairo Post Bilder und Inschriften (in der Mykerinos-Pyramide?!) schützen aber gleichzeitig auch dem Besucher gute Lichtverhältnisse bieten soll.

Die Pyramiden werden immer im Rotationsverfahren für 1-2 Jahre wegen Restaurations- und Reinigungsarbeiten geschlossen. Am Eröffnungstag der Mykerions-Pyramide soll demnach die des Chephren geschlossen werden.


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  • Friedhelm Koschinski

    Bei meinem ersten Besuch auf dem Giza-Plateau hatte ich die Möglichkeit die Chephrenpyramide zu besichtigen. Der Zugang in die Pyramide ist ein Schacht von einem Meter mal einem Meter der mit Holzbrettern ausgelegt und mit Dachlatten, die quer aufgenagelt sind, zusammen gefügt. Hinein und wieder hinaus ist also nur gebückt möglich. Obwohl ich hinterher für zwei Tage einen mörderischen Muskelkater in den Oberschenkeln hatte, war es für mich das Ereignis und Erlebnis. Sollte der Zugang zur Mykerinospyramide ebenso sein, würde ich auch hier einen eventuell auftretenden Muskelkater in kauf nehmen. Wichtig ist nur wenn man auf dem Plateau ist das man wenigstens in eine Pyramide gelangen kann und nicht vor verschlossenen Pyramidentoren steht. Ägypten und die Pyramiden liegen ja nun nicht einfach um die Ecke.

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