Die Sphingen-Allee am Luxor-Tempel

Sphingen-Allee in Luxor wird morgen eröffnet

Was lange währt wird endlich gut? Schon seit Jahren gab es immer wieder Termine vom ägyptischen Antikenministerium für die Eröffnung der Sphingen-Allee zwischen Karnak- und Luxor-Tempel. Alle Termine wurden bisher ohne nähere Begründung abgesagt. Vielleicht wird es morgen (oder diese Nacht? Das wird in dem Artikel der Ahram Online leider nicht ganz klar) (es war letztendlich schon am Samstag Abend 😉 ) endlich soweit sein, denn dann sollen zumindest Teilbereich eins und fünf der Sphingen-Allee vom Antikenminister Mamdouh el-Damaty feierlich eröffnet werden.

Der erste Bereich der Sphingen-Allee erweitert den schon bisher zugänglichen am Luxor-Tempel um insgesamt 350m liegt direkt am Luxor-Tempel und hat eine Länge von insgesamt 350m (das ist wohl der Teil, der eigentlich schon immer geöffnet war). Der 600m lange fünfte Bereich liegt am Areal hinter der Bibliothek von Luxor und der Straße zum Flughafen (und ist wohl eigentlich schon seit zwei Jahren fertig). Insgesamt 37% der gesamten Allee werden somit – Inschallah – offiziell zugänglich sein. Andere Bereiche der Allee sollen nach ihrer Restaurierung nach und nach eröffnet werden.

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Ob Besucher jemals die 3,5km lange Sphingen-Allee komplett entlangspazieren können, steht noch in den Sternen. Bisher scheiterte der Plan die restlichen Sphingen auszugraben u.a. an den Protesten der Anwohner, die ihre Häuser, Moscheen und Kirchen nicht aufgeben möchten. Ungefähr die Hälfte der 1350 Sphingen sind bislang ausgegraben, der Rest befindet sich noch unter den Gebäuden Luxors.

Neues Sicherheits- und Lichtsystem am Luxor-Tempel

Die Ahram Online berichtet bei der Gelegnheit auch über das neue Licht- und Sicherheitssystem am Luxor-Tempel, das mit tatkräftiger Unterstützung Spaniens realisiert wurde. Die Spanier haben Ägypten insgesamt 150 Millionen Euro für die bessere Sicherung aller Monumente Luxors und Theben-Wests zugesichert.

Das Sicherheitssystem besteht laut Major General Mohamed Al-Sheikha, Leiter des Projects Department des Antikenministeriums aus einem elektronischen „Vorhang“ (vielleicht eine Art Sicherheitsbarriere?), der sich über den Tempel erstreckt. Eine Videoüberwachungsanlage schützt das Areal zusätzlich. Das Lichtsystem ist auf dem neusten Stand der Technik und soll den Erhalt der Tempelwände und Reliefs gewährleisten.

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  • Tom

    150 Mio. €? Kann dass ein? Wahr, ein Missverständnis oder orientalische Übertreibung?

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