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Grand Egyptian Museum soll am 30. September 2022 fertiggestellt sein

Das Tourismus-und Antikenministerium Ägyptens gab diese Woche bekannt, dass alle Arbeiten am Grand Egyptian Museum (GEM) zum 30. September abgeschlossen sein sollen. Ab dann kann dann endlich die Eröffnung vorbereitet werden.

Der Tourismus-und Antikenministerer Khaled el-Anany traf sich diese Woche zusammen mit dem Leiter der Ingenieurbehörde der Streitkräfte, Ehab al-Far, um den Zeitplan zur Fertigstellung des Museums abzustecken.

Am 30. Juni 2022 sollen alle Bau- und Ingenieurarbeiten abgeschlossen sein. Bis zum 30. September 2022 sollen der gesamte Innenausbau, die Geschäftsmeile und die Ausstellungsflächen fertiggestellt sein.

Beide Beamten betonten noch mal die Notwendigkeit diesen Zeitplan einzuhalten. Wenn das GEM wirklich zu dem geschichtsträchtigen Datum am 04. November 2022 (100 Jahre Entdeckung von Tutanchamuns Grab) fertiggestellt werden soll, ist die Einhaltung auch dringend notwendig. Die Eröffnung dieses für Ägypten so wichtigen Prestigeobjekts wird sicherlich mit einer großen Feier gewürdigt werden (angeblich mit einer insgesamt 10-tägigen Feier), die auch erst einmal geplant und organisiert werden muss. Zahi Hawass will unter anderem seine mitverfasste Oper über Tutanchamun präsentieren und sicherlich werden einige wichtige Staatsgäste und Prominente dem Spektakel beiwohnen.

Das Grand Egyptian Museum wird in insgesamt 12 Ausstellungshallen an die 100 000 Artefakte präsentieren, darunter alle 5000 Objekte aus Tutanchamuns Grabschatz – 2000 davon werden zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert.

Das nur zwei Kilometer von den Pyramiden entfernte GEM hat eine Gesamtfläche von insgesamt 500.000 Quadratmetern und wird das weltweit größte Museum sein, das nur eine Zivilisation präsentiert.

Der neue Sphinx Airport ganz in der Nähe soll übrigens im Juli 2022 seinen Betrieb aufnehmen, wie der Minister für Zivilluftfahrt ebenfalls diese Woche bekannt gab. Ursprünglich war geplant, dass Wartende auf ihren Anschlussflug direkt per Shuttle ins GEM gebracht werden können. Ob das bei einem Museum, für das man angeblich sieben Tage braucht, um alles zu besichtigen (Quelle siehe Link oben) sinnvoll ist, sei dahingestellt. Zumindest scheinen sich die Bauherren erst einmal auf die Fertigstellung des GEMs und des neuen Flughafens zu konzentrieren.

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