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Polnische Forscher studieren hieroglyphische Inschriften in Gebelein. Foto: Dawid F. Wieczorek

Polnisches Team findet neue Felsinschriften in Gebelein

Im oberägyptischen Gebelein, dem antiken Inerty, etwa 40 km südlich von Luxor, fand die dort forschende polnische Delegation Dutzende bisher unbekannter Inschriften mit Hieroglyphen. Die Inschriften wurden in den Felsen nahe eines vor ca. 3500 Jahren vermutlich unter der Regentschaft von Königin Hatschepsut erbauten Tempels der Göttin Hathor gefunden. Sie enthalten überwiegend Lobpreisungen und Gebete an die Götter und könnten von Pilgern hinterlassen worden sein.

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Infrot Bild der männlichen Mumie, die als Gebelein Man A bekannt ist. Mit freundlicher Genehmigung © the Trustees of the British

Mumie mit den ältesten figürlichen Tattoos stammt aus Ägypten

Auf einer 5000 Jahre alten Mumie sind die ältesten figürlichen Tattoo-Darstellungen der Welt entdeckt worden. Auf dem Oberarm einer männlichen Mumie aus Gebelein befinden sich Darstellungen eines wilden Bullen und eines Mähnenschafs. Auf der Haut einer zweiten, weiblichen Mumie befinden sich lineare und s-förmige Motive auf Oberarm und Schulter.

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Statuen der Hatschepsut in ihrem Tempel in Deir el-Bahari

Unbekannter Hatschepsut-Tempel in Gebelein

Ein Archäologenteam der Universität Warschau untersucht derzeit einen Tempel, dessen Inschriften nahelegen, dass er der Pharaonin Haschepsut gewidmet bzw. in ihrer Regierungszeit erbaut wurde. Der Tempel liegt im etwa 30 km südlich von Luxor gelegenen Gebelein. Zwar war er dort den örtlichen Behörden bekannt, war aber nie tatsächlich wissenschaftlich untersucht worden. Dies holt das polnische Team nun nach.

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