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Foto: Antikenministerium

Ältestes hellenistisches Gymnasion in Ägypten

Fünf Kilometer östlich der Stadt Qasr Qaroun im nordwestlichen Faijum findet eine deutsch-ägyptische Delegation unter Führung des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) die Überreste eines sogenannten Gymnasions, einer Bildungsstätte für junge Männer. Diese eigentlich für Griechenland typischen Gymnasien wurden mit privaten Mitteln der griechisch sprechenden Oberschicht des ptolemäischen Ägyptens auch im Land der Pharaonen erbaut, um die jungen Leute in der hellenistischen Tradition zu erziehen.

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Ein abgestecktes Ausgrabungsfeld in Fag El Gamous
Foto: Kerry Muhlestein

Ärger um Bericht über den „Friedhof der eine Million Mumien“

Die Nachricht, die in den letzten Tagen über die englischen Medien verbreitet wurde, glich einer kleinen Sensation. Archäologen der Brigham Young Universität berichteten über eine Nekropole im Faijum mit (schätzungsweise) mehr als einer Million Bestattungen, hauptsächlich aus der römischen Epoche Ägyptens. Diese Meldung sei schlichtweg falsch, so Dr. Youssef Khalifa Leiter des Ancient Egypt Department in der LuxorTimes und entzog den Archäologen prompt ihre Ausgrabungslizenz.
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Ägypter verkauften sich selbst in die Tempelsklaverei

Für die unterste Schicht der Gesellschaft gab es im alten Ägypten kaum Perspektiven. Viele von ihnen wurden für schwere Frondienste des Pharaos eingezogen. Für einige schien ein lebenslanger Dienst im Tempel die bessere Wahl. Sie zahlten sogar eine monatliche Gebühr, um für den Tempel arbeiten zu dürfen. Dies fand der Forscher Dr. Kim Ryholt von der Universität in Kopenhagen heraus, der über 100 „Sklavenverträge“ des Tempels in Tebtunis (im Faijum) untersucht hat.
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