Auch ein Opfer schwerer Sandstürme: Das Krokodilmuseum in Kom Ombo

Schwere Regenfälle und heftige Sandstürme fegten über Ägypten

Am Mittwoch und am Donnerstag haben schwere Regenfälle und Sandstürme das öffentliche Leben in Ägypten teilweise lahmgelegt. Neben vielen materiellen Schäden, die unter anderem das Krokodilmuseum in Kom Ombo und den Flughafen in Hurghada betreffen, kam leider noch eine Touristin aus Südafrika ums Leben.

In Assuan hat es am Mittwoch einen schweren Sandsturm gegeben, der massive Schäden angerichtet hat. Ein Nilboot mit Touristen sank. Fünf Touristen und drei einheimischen Crewmitglieder konnten gerettet werden, für eine Südafrikanerin kam jede Hilfe zu spät. Ihre Leiche wurde am Donnerstag in Kom Ombo von Einheimischen entdeckt.

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Beim Krokodilmuseum in Kom Ombo ist das Dach unter den schweren Stürmen eingestürzt, wie Ahram Online berichtet. Laut Aussagen des Antikenministeriums kamen aber keine ausgestellten Objekte zu Schaden. Nur das Museum wird für die nächsten Tage für Besucher geschlossen sein. Techniker sind auf dem Weg, um den Schaden genauer zu begutachten.

Am Roten Meer hatte heftiger Sturmregen das öffentliche Leben lahmgelegt. Die Straßen waren teilweise so stark überflutet, dass einige Autos von der Straße gespült wurden und es zu einem heftigen Verkehrschaos kam. 14 Familien verloren ihre Häuser. Das Dach des Flughafens von Hurghada stürzte teilweise unter den Wassermengen zusammen.

Auch Kairo wurde am Donnerstag von schweren Regenfällen erfasst. Nach einer mehrtägigen Hitzewelle von über 40 Grad sanken die Temperaturen dort auf bis zu 14 Grad herunter.

So ein „unbarmherziges Wetter“ hätte es seit 20 jahren nicht mehr in Ägypten gegeben, erklärte der Wetterexperte Ahmed Hussein in der Ahram Online

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