Screenshot von Google Street View mit der Sphinx von Gizeh
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Vom Schreibtisch aus die Pyramiden erkunden – Dank Google Street View

Ein Ausflug an den Pyramiden von Gizeh gefällig? Kein Problem. Dank Google Maps Street View kann sich jeder ein wenig Ägypten an den Schreibtisch holen. Seit gestern Abend können Besucher sechs neue historische Stätten in einer 360 Grad Rundansicht bewundern.

Neben den drei großen Pyramiden, der Cheops-Pyramide, der von Chephren und Mykerinos, können wir uns auch bei der Sphinx einmal um die eigene Achse drehen. Wer die mäßigen Restaurationsarbeiten an der Stufenpyramide in Sakkara inspizieren möchte, kann dies ebenfalls neuerdings bei Google Street View tun. Es lohnt sich übrigens auch mal einen Blick in die untere Leiste bei den Fototouren zu werfen. Hier hat man den Eindruck als ob die Sehenswürdigkeiteneien geradezu anspringen 😉


Etwas außerhalb, in der Nähe von Alexandria, befindet sich die archäologische Stätte von Abu Mena, wo sich die Ruinen eines spätantiken Klosters befinden. Ein außergewöhnlicher Ort und Weltkulturerbe der UNESCO, von der heute leider nur noch ein paar Ruinen zu sehen sind. Hier brauchte google keine Gesichter zu verpixeln 😉 Projekte aus jüngerer Zeit sind die Saladin Zitadelle, die Hängende Kirche und die Zitadelle von Qaitbay in Alexandria.

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Die sechs neuen Sehenswürdigkeiten (die Pyramiden zusammengefasst) wurden von professionellen Fotografen mit einer auf ihrem Rücken geschnallten Trekker Kamera festgehalten. Die damit aufgenommen Bilder mit einer Auflösung von 75 Megapixel wurden anschließend zu Panoramen verarbeitet.

Tarek Abdalla, Leiter der Marketingabteilung von „Google Middle East and North Africa“ sagte in der gestrigen Pressekonferenz, die zusammen mit dem Tourismusminister und Vertretern von google geführt wurde: „Wir sind sehr glücklich die Pyramiden, zusammen mit fünf anderen großen historischen und archäologischen Stätten in Ägypten, nach Google Maps Street View gebracht zu haben.“ Glücklich ist auch der Tourismusminister Hisham Zaazou, der hauptsächlich das Internet als Medium dafür nutzen möchte, wieder mehr Touristen für das Land am Nil zu überzeugen.

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