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Zwei restaurierte Felsengräber in Alexandria wiedereröffnet

Die Rekonstruktions- und Konservierungsarbeiten an den beiden Felsengräbern G989 und G990, die an die archäologische Stätte Kom el-Shuqafa in Alexandria versetzt wurden, sind nun fast beendet, meldet das Antikenministerium Ägyptens. Der Wiederaufbau von Grab G989 hatte bereits im November 2017 begonnen und war 2018 beendet worden. Danach hatte man sofort mit Restaurierungsarbeiten begonnen. Im Grab G990 hatte man erst Anfang dieses Jahres die Arbeiten aufgenommen, doch auch hier sei man bereits weitgehend fertig, nur an der Decke und den vorderen Säulen seien noch Restarbeiten nötig.

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Antike Werft am Suezkanal entdeckt

Etwa 3 km östlich des Suezkanals haben ägyptische Archäologen in Tell Abu Saifi die Überreste eines Kalksteingebäudes ausgegraben, das einmal eine Werkstatt für Schiffe war, also eine antike Werft. Sie wird in die ptolemäische oder römische Zeit datiert, als diese Stadt Sila genannt wurde.

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Kleinwüchsige waren im alten Ägypten angesehen

Dass es im alten Ägypten kleinwüchsige Menschen gab, ist bekannt. Sie sind in Texten erwähnt und von Künstlern dargestellt worden; und mumifizierte Überreste wurden ebenfalls gefunden. Für den speziellen Fall der proportionierten Kleinwüchsigkeit, bei der die Körperproportionen stimmen, aber der gesamte Körper deutlich unter der Normgröße liegt, gab es aber bisher kaum dokumentierte Fälle. Drei Fälle aus dem Alten Reich wurden auf diese spezielle Art der Kleinwüchsigkeit hin nur mangelhaft untersucht, so dass nur der Fall einer etwa 30-jährigen Frau aus der Oase Dachla als sicherer proportionierter Kleinwuchs angesehen werden kann. Nun hat ein Team von Wissenschaftlern der Universitäten Basel und Zürich die Überreste zweier Kindermumien aus dem Grab KV40 untersucht, und kann damit zwei weitere Fälle dieser Wachstumsabnormität beisteuern.

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