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Der Eingang zum Totentempel Sethos' I. in Abydos

Abydos bald um einige Attraktionen reicher

Abydos ist vor allem durch den beeindruckenden Totentempel von Sethos I. bekannt, der auch die berühmte Königsliste enthält. Andere Sehenswürdigkeiten werden dort selten von Touristen besucht. Das könnte sich in Zukunft vielleicht ändern, denn einige der vor mehr als einem Jahrhundert entdeckten Gräber und Anlagen werden gerade in einen besichtigungsfähigen Zustand versetzt. Darunter ist auch das riesige Grab von Sesostris III., das die unter US-Führung stehende Grabungsmission gerade von Schutt befreit und für den Touristenverkehr vorbereitet.

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Der Steinblock von Nektanebos II. liegt in einem 4m tiefen Loch im Grundwasser. Foto: Antikenministerium Ägypten

Illegale Ausgrabungen in Abydos fördern Steinblock von Nektanebos II. zu Tage

In einem Privathaus in Abydos stießen die Behörden auf einen Steinblock mit der Kartusche des in der 30. Dynastie regierenden Nektanebos II. Gefunden wurde der Block bei illegalen Ausgrabungen, die der Besitzer in seinem Haus durchführte.

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Shunet el-Zebib. Foto: Friedrich Graf

Abydos: Pharao Chasechemuis »Haus des Ka« für Touristen geöffnet

Was Antikenminister Khaled El-Enany im November letzten Jahres als eine Maßnahme zur Stärkung des Tourismus angekündigt hatte, ist nun Wirklichkeit geworden: In Abydos ist eine antike Stätte aus dem alten Reich zumindest für kurze Zeit zur Besichtigung freigegeben worden. Es handelt sich um den Talkomplex des letzten Pharaos der 2. Dynastie, Chasechemui, dessen Grab sich ebenfalls in Abydos befindet.

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Die Rückwand des Bootsgebäudes mit dem ehemals kuppelförmigen Dach. Bild mit freundlicher Genehmigung des Museums der Universität von Pennsylvania

Wände voller Schiffe in unterirdischem Gewölbe in Abydos

Kürzliche Ausgrabungen in der Nähe des Grabes von Pharao Sesostris III. in Abydos förderten ein unterirdisches Gewölbe zutage. Reste von Holzplanken zeugen davon, dass hier eine ca. 20m lange Barke begraben war. Irgendwann benötigte man wohl das Holz und grub sie wieder aus. Übrig blieb das Grabgewölbe, das sogenannte Bootsgebäude, dessen Wände über und über mit verschiedenen Darstellungen königlicher Schiffe bemalt sind.

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