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Obelisk der Hatschepsut im Karnaktempel wieder aufgerichtet

Ein Team aus Archäologen, Restauratoren und Ingenieuren hat am gestrigen Samstag im Auftrag des Obersten Rates für Altertümer (Supreme Council of Antiquities) den Obelisken der Pharaonin Hatschepsut im Tempel von Karnak wieder aufgestellt, dessen Spitze seit über 100 Jahren in der Nähe des Heiligen Sees waagerecht ausgestellt war. Das Aufstellen des restaurierten Obelisken erfolgte in Zusammenarbeit mit der Ingenieurbehörde der ägyptischen Streitkräfte, die auch die notwendige Ausrüstung dafür zur Verfügung stellte.

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Rekonstruktion des Gesichts der Mumie von Schepenese

Die Mumie der Schepenese (auch Shep-en-Isis genannt) ist eine der bekanntesten ägyptischen Mumien in der Schweiz. Sie gelangte bereits 1820 in das Alpenland und ist, zusammen mit ihren zwei Holzsärgen, im barocken Büchersaal der Stiftsbibliothek St. Gallen ausgestellt. Schepenese lebte vermutlich zwischen 650 und 610 v.Chr. (Spätzeit, 26. Dyn.) und war die Tochter eines thebanischen Amunpriesters namens Pestjenef. Wissenschaftler des FAPAB Research Centers (Forensic Anthropology, Paleopathology and Bioarchaeology) haben in Zusammenarbeit mit dem brasilianischen Experten Cicero Moraes nun anhand von CT-Bildern eine forensische Rekonstruktion des Kopfes von Schepenese erstellt.

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Neuer Fund in Sakkara: fünf Gräber aus dem Alten Reich

Während Grabungsarbeiten auf der nordöstlichen Seite der Pyramide des Merenre (6. Dynastie, ca. 2300 v.Chr.) in Sakkara fanden ägyptische Archäologen fünf antike Gräber. Sie stammen aus dem Alten Reich sowie der 1. Zwischenzeit.

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Neue Scans an der Cheops-Pyramide geplant

Eine Gruppe hauptsächlich US-amerikanischer Physiker plant eine weitere Scanserie mit Hilfe der Myonen-Technologie an der großen Pyramide von Gizeh. Diese Forschungsmission, die sich „Exploring the Great Pyramid“ (EGP) nennt, will mit einem großen Myonen-Teleskop-System arbeiten, das eine 100-fach höhere Sensibilität haben soll, als die zuletzt benutzte Technik. Aufgrund der Größe der dafür benötigten Technik-Container, die 12m lang sind, sollen die Detektoren diesmal nicht im Inneren der Pyramide sondern außen, an deren Rand, aufgestellt werden.

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