Der Hofbeamte Seneb mit Familie. Ägyptisches Museum Kairo. Foto: Jon Bodsworth, lizenzfrei

Kleinwüchsige waren im alten Ägypten angesehen

Dass es im alten Ägypten kleinwüchsige Menschen gab, ist bekannt. Sie sind in Texten erwähnt und von Künstlern dargestellt worden; und mumifizierte Überreste wurden ebenfalls gefunden. Für den speziellen Fall der proportionierten Kleinwüchsigkeit, bei der die Körperproportionen stimmen, aber der gesamte Körper deutlich unter der Normgröße liegt, gab es aber bisher kaum dokumentierte Fälle. Drei Fälle aus dem Alten Reich wurden auf diese spezielle Art der Kleinwüchsigkeit hin nur mangelhaft untersucht, so dass nur der Fall einer etwa 30-jährigen Frau aus der Oase Dachla als sicherer proportionierter Kleinwuchs angesehen werden kann. Nun hat ein Team von Wissenschaftlern der Universitäten Basel und Zürich die Überreste zweier Kindermumien aus dem Grab KV40 untersucht, und kann damit zwei weitere Fälle dieser Wachstumsabnormität beisteuern.

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Restauratoren des Getty Conservation Instituts 2016. Foto: © J. Paul Getty Trust

Tutanchamuns Grab für die nächsten 100 Jahre gut gerüstet

Im Jahr 2009 begann ein Team des Getty Conservation Instituts im Auftrag des ägyptischen Antikenministeriums damit, das Grab des Tutanchamun zu restaurieren. Durch die Revolution und die anschließenden unsicheren Jahre dauerte es fast 10 Jahre, bis die Arbeiten nun endlich abgeschlossen werden konnten. Auf einem Symposium in Luxor am 31. Januar wurden nun einige Details der Restaurierung genannt.

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Teil eines Kermaiktopfs. Foto: Antikenministerium Ägypten

2000 Jahre altes Weingut im Nildelta entdeckt

Im Nildelta haben ägyptische Archäologen ein griechisch-römisches Weingut und die dazugehörigen Lagerräume entdeckt.  In Abu El Matamir im Bezirk Baheria wohnten in der Antike die Arbeiter der Weingüter. Der Wein aus dieser Gegend war in der Antike berühmt für seine hohe Qualität.

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