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Virtuelle Besichtigung des Grabes von Sethos I. möglich

Nachdem das Antikenministerium in Zusammenarbeit mit der Firma Matterport in den vergangenen Corona-Monaten einige Gräber, Tempel, Museen und religiöse Gebäude zur virtuellen Besichtigung freigegeben hatte, ist es nun die Uni Basel, die mit dem spanischen Digitalisierungsprofi Factum Foundation ein ganz besonderes Grab im Tal der Könige digitalisiert und zur virtuellen Besichtigung ins Netz gestellt hat: das Grab von Sethos I.

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Tutanchamuns Schätze werden in Hurghada und Sharm el-Sheikh ausgestellt

Ägypten kämpft sich weiter durch die Corona-Krise. Um den Touristen einen weiteren Anreiz zu schaffen, in das Land zu fliegen, sind die Verantwortlichen auf eine besondere Idee gekommen. Einige Objekte von den Grabschätzen Tutanchamuns, die zuvor auf einer Wanderausstellung zu sehen waren, sollen in den beiden neuen Museen am Roten Meer ausgestellt werden.

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Das Who-is-who der Mumien: Der »unbekannte Mann E«

Die männliche Mumie mit der Katalognummer CG 61089 im Ägyptischen Museum Kairo stammt aus dem Mumienversteck, französisch Cachette, das in den Felsen links über dem Hatschepsuttempel von Deir el-Bahari liegt und heute die Grabnummer DB320 (bzw. TT320) hat. In dieses Versteck hatten Priester der 21. Dynastie viele königlichen Mumien gebracht, deren Gräber gefunden und geplündert worden waren – und natürlich ließen sie auch sich selbst und einige Verwandte dort bestatten. Offiziell wurde diese Cachette 1881 gefunden; die berühmte Grabräuberfamilie Abd el-Rassul hatte sie allerdings schon ca. 10 Jahre vorher entdeckt und natürlich auch “genutzt”, bis der Franzose Gaston Maspero, damals Chef der Antikenbehörde, ihnen 1881 auf die Schliche kam. Nicht alle in der Cachette gefundenen Mumien konnten einwandfrei identifiziert werden – acht von ihnen wurden nur mit Buchstaben von A-F bezeichnet. Die hier beschriebene Mumie ist der “unbekannte Mann E”, von der Presse auch als “screaming man” bezeichnet, weil der Mund weit aufgerissen ist.

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