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Mumie mit Hinweisen auf gynäkologische Behandlung

Bei der Mumie einer Frau aus der Nomarchendynastie in Elephantine während des Mittleren Reiches fand man zwischen den Beinen eine Feuerschale, die zum Verbrennen von Räuchermitteln verwendet wurde. Laut medizinischer Papyri dieser Zeit sollte der Rauch in die Vagina der Frau gelangen und dort schmerzlindernd wirken. Dass diese Behandlungsmethode nicht nur eine auf Papyrus festgehaltene Theorie war, sondern vor 3800 Jahren tatsächlich durchgeführt wurde, ist nun erstmals archäologisch belegt.

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Noch viel mehr Särge in Sakkara gefunden

Murmeltiertag in Sakkara: In demselben großen Zelt vor der Stufenpyramide, wie vor sechs Wochen, stellten Antikenminister Khaled El-Enany und Supreme-Council-Leiter Mostafa Waziri der versammelten Weltpresse erneut eine große Menge an Sarkophagen vor, die kürzlich von der ägyptischen Mission in Sakkara entdeckt wurden. Insgesamt waren mehr als 100 Särge in drei Grabschächten gefunden worden. Dazu über 40 Artefakte, wie Mumienmasken und Statuen.

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War Nofretetes Grab am Ende sogar ein Pharaonengrab?

Im ersten Teil unseres Berichts über das neue Papier von Nicholas Reeves mit dem Titel »The Tomb Of Tutankhamun (KV62): Supplementary Notes. (The Burial of Nefertiti? III)« hatten wir die fünf Animationen vorgestellt, die seine Theorie von Nofretetes Grab verbildlichen. In seinem Artikel gibt es aber noch zwei weitere Themen, die er behandelt: die Radarscans und den politischen Aufstieg Nofretetes, der seiner Meinung nach bis auf den Pharaonenthron führte – und zwar als Pharao Semenchkare. Diesen Ausführungen gilt nun unser zweiter Teil.

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Tuts Jubiläum und die Farben des Esna-Tempels

In dieser Woche jährte sich der Fund des (beinahe) ungeplünderten Grabes des jungen Königs Tutanchamun durch Howard Carter zum 98. Mal. Zwar gab es keine großen Feierlichkeiten, aber wer zufällig vor Ort war, der brauchte am 4. November für das Eintritts-Ticket nur die Hälfte zu bezahlen.
Wichtiger als diese Meldung ist aber der Stand der Restaurierungsarbeiten im Esna-Tempel, wo deutsche und ägyptische Restauratoren ein kleines Wunder vollbringen, indem sie die Farben der 2000 Jahre alten Reliefs und Inschriften wieder hervorholen.

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