Foto: Antikenministerium Ägypten
Foto: Antikenministerium Ägypten

16 Gräber mit Sarkophagen in Tuna el-Gebel gefunden

In der archäologischen Stätte Al-Ghoreifa in Tuna el-Gebel fand eine ägyptische Grabungsmission unter der Leitung von Dr. Mustafa Waziri eine Gemeinschafts-Grabanlage mit insgesamt 16 Grabstätten, in denen Priester des Gottes Thot und und hohe Beamte des 15. oberägyptischen Gaus bestattet wurden.. Dieser Gau wurde Hasengau genannt und hatte die Hauptstadt Chemenu, die die Griechen später Hermopolis Magna nannten. Die Grabanlage stammt aus der Spätzeit Ägyptens.

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Die Mumie des Nesyamun wird in den CT-Scanner gefahren © Leeds Teaching Hospitals/Leeds Museums & Galleries

Forscher rekonstruieren Stimme eines 3000 Jahre alten ägyptischen Priesters

DNA-Untersuchungen, hochauflösende CT-Scans, Gesichtsrekonstruktionen,… Es gibt viele Arten, Personen, die schon seit vielen Jahrtausenden Tod sind, neues Leben einzuhauchen. Eine ganz besondere Methode ist jetzt neu hinzugekommen. Forscher der Universitäten in London, York und des Museums in Leeds konnten die Stimme eines vor 3000 Jahren verstorbenen Menschen rekonstruieren.

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Foto: Antikenministerium Ägypten

Festung und Wassertanks bei Bauarbeiten im Sinai gefunden

Bei Infrastrukturarbeiten für ein neues Gewerbegebiet in East Tafrah, so heißt es in einer Meldung des Antikenministeriums, stießen die Arbeiter auf Überreste einer militärischen Festung und antike Wassertanks. In Absprache mit der Bauleitung und den Streitkräften wurden die Bauarbeiten rund um diese neuen archäologischen Stätte im nördlichen Sinai, nahe des Suez-Kanals, gestoppt und das Ministerium ordnete eine Rettungsgrabung an.

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Fotos: Antikenministerium Ägypten

Fünf ptolemäische Blöcke nahe Sohag ausgegraben

In Kom Ashqaw, nördlich von Sohag, stießen Archäologen auf fünf Kalksteinblöcke aus der frühen ptolemäischen Zeit. Die Entdeckung fand im Rahmen einer Rettungsgrabung statt, die dort seit September letzten Jahres durchgeführt wird, als bei Abwasserarbeiten zufällig die Grundmauern eines ptolemäischen Tempels gefunden wurden (wir berichteten). Die Fundorte des Tempels (Kom Shakau) und der Kalksteinblöcke jetzt (Kom Ashqaw) scheinen dicht beieinander zu liegen, da in der Pressemeldung des Antikenministeriums davon gesprochen wird, dass die Blöcke zum kürzlich entdeckten Tempelgelände „im gleichen Dorf“ gebracht wurden. Dort wurden sie gereinigt und einer ersten Untersuchung unterzogen.

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Von Tickets, Museen und Sphinxen – Wochenrückblick und Jahresausblick

Das Antikenministerium will mit günstigeren Preisen (im Sommer) und mehr Komfort noch mehr Touristen in die Stätten und Museen locken, neue Museen eröffnen und ein berühmtes Monument wird erstmals offiziell zugänglich sein. Die Entscheidung vier Sphinx-Statuen und einen Obelisk von Luxor nach Kairo zu schicken, schlägt hohe Wellen.

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