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Restauratoren des Getty Conservation Instituts 2016. Foto: © J. Paul Getty Trust

Tutanchamuns Grab für die nächsten 100 Jahre gut gerüstet

Im Jahr 2009 begann ein Team des Getty Conservation Instituts im Auftrag des ägyptischen Antikenministeriums damit, das Grab des Tutanchamun zu restaurieren. Durch die Revolution und die anschließenden unsicheren Jahre dauerte es fast 10 Jahre, bis die Arbeiten nun endlich abgeschlossen werden konnten. Auf einem Symposium in Luxor am 31. Januar wurden nun einige Details der Restaurierung genannt.

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Statuenkopf Sesostris' I. mit abgebrochenem Bart. Foto: Antikenministerium Ägypten

Granitkopf von Sesostris I und Tutanchamun-Oper von Hawass

Ein Kopf aus rotem Granit, der Pharao Sesostris I darstellt, wurde vor einigen Tagen in das neue Grand Egyptian Museum (GEM) auf dem Gizeh-Plateau gebracht. Der Statuenkopf ist 122 x 108 x 75 cm groß und wiegt um die 2 Tonnen. Er wurde 2005 im Kairoer Stadtteil Matariya, dem antiken Heliopolis, von einer deutsch-ägyptischen Mission gefunden. Er weist die typischen stilistischen Merkmale des Mittleren Reichs auf (Sesostris I gehörte zur 12. Dynastie) und zeigt die Gesichtszüge des Pharaos mit einem leider beschädigten Kopfschmuck. Der königliche Bart war an gleicher Stelle in etwa 10m Entfernung, aber erst 3 Jahre später gefunden worden.

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Tutanchamun – König der Schlagzeilen

Und wieder stand Tutanchamun die letzten Wochen einige Male in den Schlagzeilen. Leider war es weder wegen den geheimen Kammern in seinem Grab, noch wegen der Suche nach dem Grab seiner Gemahlin Anchesenamun (zumindest diesbezüglich werden wir aber wohl die nächsten Wochen etwas erfahren…). Dennoch war der berühmte Pharao nach der Schimmelflecken-Entwarnung noch ein paar Mal in der Presse: Tutanchamun „höchstpersönlich“ wird vielleicht die Besucher durch das Ägyptische Museum führen, es gab erneut Diskussionen über seine Todesursache und ob Tutanchamun wirklich nur ein kleiner schwacher Junge war…

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Die Wände in Tuts Grab sind übersät mit braunen Flecken.

Entwarnung: kein Schimmel in Tutanchamuns Grab

Kurz vor Abschluss ihrer mehrjährigen Arbeit zur Konservierung der Wandmalereien im Grab des Tutanchamun geben Experten des kalifornischen Getty Conservation Institutes in einer Pressemitteilung eine gute Nachricht bekannt. Die sichtbaren Schäden – und vor allem die unschönen braunen Flecken auf den Wänden – sind nicht durch die hohen Touristenzahlen verursacht worden und werden sich auch durch zukünftige Besucher nicht weiter verschlechtern.

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Logo der Ausstellung in Los Angeles und darunter einige Objekte, die in der Wanderausstellung zu sehen sein werden © Laboratoriorosso, Viterbo/Italy

Antikenministerium widerspricht Kritik zur Tutanchamun-Ausstellung

Viel Kritik hatte es für die geplante Tour mit einem Teil von Tutanchamuns Schätzen gegeben (wir berichteten). Nun hat man sich auch offiziell zu der Ausstellung geäußert.

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