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In der Nord- und Westwand soll es laut Reeves geheime Durchgänge geben. Faksimile von Tuts Grab

Nofretes Grab? Reeves legt neue Indizien vor (Teil 2)

Dies ist der zweite Teil unseres Berichts über das neue Papier von Nicholas Reeves, das den Titel trägt: „The Decorated North Wall In The Tomb Of Tutankhamun (KV 62) – The Burial Of Nefertiti? II“. In unserem Teil 1 ging es um die auf der Nordwand dargestellten Szenen und Beschriftungen, von denen einige laut Reeves noch aus Phase I stammen, also der Zeit des Begräbnisses des Pharaos Anchcheperure Semenchkare-Djesercheperu, der in Wirklichkeit Nofretete war, die nach dem Tod ihres Mannes Echnaton selbst den Thron erklomm. In diesem zweiten Teil wird es nun um eine Revision der Radarergebnisse gehen sowie um Carters Versuch, hinter der Nordwand weitergehende Räume zu finden, und das Vertuschen der dabei von ihm angerichteten Schäden.

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Die Nordwand. Faksimile von Tuts Grab

Nofretetes Grab? Reeves legt neue Indizien vor (Teil 1)

Der britische Ägyptologe Nicholas Reeves, der 2015 die Fachwelt in Aufruhr versetzt hatte, als er in Tutanchamuns Grab Hinweise auf versteckte Kammern gefunden haben wollte (wir berichteten), legt in einem wissenschaftlichen Papier nun neue Indizien für seine Theorie vor, nach der Tuts Grab nur der vordere Teil des Grabes von Nofretete ist. Dabei hatte Ägyptens Antikenministerium nach mehreren Radarscans erst 2018 verkündet, dass es keine geheimen Räume hinter den Wänden des Grabes KV62 gäbe und Reeves‘ Theorie damit vermeintlich den Todesstoß versetzt. Aber Totgesagte leben bekanntlich länger und als in diesem Frühjahr bei geoelektrischen Untersuchungen im Tal der Könige festgestellt wurde, das es nahe Tuts Grab doch unerklärbare Hohlräume gibt (siehe hier), wirkte dies wie ein Defibrillator. Reeves‘ neue Untersuchungen bestätigen nun, dass sich seine Theorie bester Gesundheit erfreut und das Antikenministerium sie nicht übergehen kann.

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Foto: Antikenministerium Ägypten

Tutanchamuns Sarkophag liegt nicht mehr in seinem Grab

Seit der Entdeckung von Tutanchamuns Grab im Jahr 1922 war der Sarkophag das Einzige, was neben seiner Mumie in dem Grab zurückgelassen wurde. Im Zuge des ehrgeizigen Projekts, alle Grabbeigaben im Grand Egyptian Museum (GEM) auszustellen, wurde der Sarkpohag nun unter großen Sicherheitsvorkehrungen aus seinem Grab in Luxor nach Gizeh gebracht.

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Pektoral des Tutanchamun. Foto: Jon Bosdworth, copyright free

Schmuck an Tutanchamuns Pektoral aus Meteoriteneinschlag

Ein Pektoral aus dem Grabschatz des Tutanchamun enthält einen Skarabäuskäfer aus gelbem Wüstenglas. Die Vermutung, dass dieses Glas einst durch einen Meteoriteneinschlag entstand, ist nun durch neueste wissenschaftliche Erkenntnisse untermauert worden.

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Und nun doch: Scans enthüllen Anomalien nahe Tutanchamuns Grab

Wissenschaftliche Akribie oder Neverending Story? Es ist jedenfalls Zeit für eine neue Sensationsmeldung zum Thema „Das Grab des Tutanchamun und die Radaruntersuchungen“! Das italienische Team um den Leiter Francesco Porcelli, Professor für Physik an der Polytechnischen Universität Turin, das im Frühjahr 2017 die letzten Radarscans in Tuts Grab durchgeführt hatte, berichtet nun in einem wissenschaftlichen Artikel über zwei Anomalien, die sie im Umfeld von Tuts Grab KV62 entdeckt haben! Allerdings glauben sie zu diesem Zeitpunkt nicht, dass die Anomalien mit Tutanchamuns Grab zusammenhängen.

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