An diesem Wochenende wird das Große Ägyptische Museum (GEM) auf dem Gizehplateau endlich eröffnet. Mit Stolz vermelden Franck Goddio und die Hilti Foundation auf ihren Internetseiten, dass insgesamt 132 versunkene Artefakte, darunter auch zwei Kolossalstatuen, als dauerhaft ausgestellte Stücke im GEM präsentiert werden.
Wochenrückblick: Festung am Horusweg und El-Enany zur UNESCO
Eine ägyptische Mission hat an der Stätte Tell el-Kharouba im Nordsinai eine sehr große Militärfestung entdeckt, die in das Neue Reich datiert wird. Sie liegt am sogenannten Horusweg, einer altägyptischen Handelsstraße, die unter Ramses II. von Pi-Ramesse durch den Sinai bis nach Gaza führte. Gleichzeitig war dieser Handelsweg auch eine Verteidigungslinie, entlang der viele Befestigungsanlagen gebaut wurden, um sich gegen die nordöstlichen Völker zu verteidigen.
Stele mit dem Kanopus-Dekret im Nildelta gefunden
Eine ägyptische Mission des Obersten Rates für Altertümer hat im östlichen Nildelta, an der Stätte Tell el-Far’un, eine Stele entdeckt, auf der in hieroglyphischer Schrift das Kanopus-Dekret festgehalten ist. Dieses Dekret wurde von König Ptolemaios III. im Jahr 238 v.Chr. verfasst.
Ägypten birgt versunkene Statuen in Abu Qir
In der Bucht von Abu Qir, nahe Alexandria am Mittelmeer gelegen, hat eine ägyptische Forschungsgruppe drei Statuen entdeckt und diese aus dem Meer geborgen. Es handelt sich um Statuen, bzw. Teile davon, die der altägyptischen, der ptolemäischen und der römischen Zeit zuzuordnen sind.
Griechisch-römische Felsengräber in Assuan freigelegt
Und schon wieder wurden Gräber in Assuan gefunden, diesmal aus der späten altägyptischen Zeit, also der griechisch-römischen Epoche. In der Nekropole nahe des Aga Khan Mausoleums entdeckte ein italienisch-ägyptisches Team am sogenannten Sidi Othman Hügel mehrere gut erhaltene Felsengräber mit z.T. hieroglyphischen Inschriften und Sarkophagen aus Kalkstein.




