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Seltsamer Sarkophag zeugt von Schreckensherrschaft der Perser

Prächtig dekorierte Sarkophage mit religiösen Szenen, die für ein Weiterleben nach dem Tod sorgen sollten. In den Museen der Welt konnten wir derartige Exemplare schon mehrfach bewundern. Während die Sarkophage in der Blütezeit Ägyptens äußerst filigran bemalt wurden, gingen einige Künstler ihrem Handwerk in späteren Epochen eher schludrig nach. Ein Sarkophag aus der Perserzeit zeigt dies in einem besonderen Ausmaß. Die Malereien darauf sind schon fast stümperhaft und die religiösen Szenen müssten einem ägyptischen Priester den Magen umgedreht haben. Doch die außergewöhnliche Bemalung hatte einen Grund und Schuld war die Herrschaft der verhassten Perser in Ägypten.

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Sarkophag eines „Sänger des Amun“ in Theben-West gefunden

In einem Grab in Theben-West entdeckte ein Team spanischer Archäologen einen intakten Sarkophag mit Mumie. Der 181cm X 48cm X 50cm große Sarkophag lag in dem Grab des Amen-Hotep Huy (Grab 28) im Assasif und konnte aufgrund seiner Ausführung auf die 3. Zwischenzeit datiert werden.

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Das Naga-Projekt: Deutsche Archäologen im Sudan

Die Stadt Naga war ein wichtiges Zentrum des Königreichs Meroë im heutigen Sudan. Seit seiner Blützeit zwischen 200 v. Chr. bis 250 n. Chr. ist die Stadt von Plünderungen und Raubgrabungen weitestgehend verschont geblieben und ist daher für Archäologen besonders wertvoll. Im Jahr 2011 wurde Naga von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.

Seit 1995 graben deutsche Archäologen in Naga, das 30 km vom Nil entfernt mitten in der Steppe liegt. Bis 2012 waren Archäologen des Ägyptischen Museum Berlins vor Ort. Seit Mai 2013 führt das Staatliche Museum Ägyptischer Kunst ein eigenes Grabungsprojekt durch.

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