Deir el-Bahari

Sphinx-Statue des Hatschepsuttempels wird rekonstruiert

Die in Deir el-Bahari arbeitende polnisch-ägyptische Mission ist gerade dabei, mehrere Teile einer Sphinxstatue zusammenzusetzen, die in der Antike vor dem Totentempel Hatschepsuts stand. Ursprünglich waren es sogar mehr als 70 Statuen, die damals beidseits des Aufwegs zu dem berühmten Terrassentempel der Pharaonin standen. All diese Statuen fielen wohl dem Bildersturm zum Opfer, mit dem unter der Ägide ihres Nachfolgers Thutmosis III. das Andenken an diesen weiblichen Pharao ausgelöscht werden sollte.

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Hunderte Artefakte in Schutthaufen unter dem Hatschepsuttempel entdeckt

Die polnisch-ägyptische Delegation, die seit den 1960er Jahren am Hatschepsut-Tempel in Deir el-Bahari arbeitet, machte in den beiden Grabungszeiträumen dieses Jahres (Frühjahr und Herbst) in einem unter der Hathor-Kapelle gelegenen Grab aus dem Mittleren Reich eine überraschende Entdeckung. In einem Haufen von Geröll, das bisher als bloßer Schutt in diesem nie gänzlich geleerten Grab galt und daher auch nie näher untersucht worden war, fand man nun Spuren zweier Begräbnisse sowie mehrere hundert Opfergaben an die Göttin Hathor, die Schutzgöttin der thebanischen Nekropole und Beschützerin der Toten.

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Das Grab der Krieger in Deir el-Bahari

In den Felswänden von Deir el-Bahari, dem Ort des weltberühmten Terrassentempels der Pharaonin Hatschepsut in Luxor, untersuchten Archäologen ein Massengrab oberhalb der Ruinen des Mentuhotep-Tempels und fanden heraus, dass die Toten darin vermutlich alle in einem blutigen Kampf ihr Leben ließen. Mit ihren Ergebnissen decken die Forscher wohl eines der dunkelsten Kapitel des niedergehenden Alten Reiches auf.

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Hatschepsut in Swansea

Während einer sogenannten „handling session“, in der Studenten der Ägyptologie echte Artefakte anfassen, hochheben und studieren können, wurde in der Universität der südwalisischen Stadt Swansea ein Relieffragment entdeckt, das vermutlich die Königin Hatschepsut darstellt. Das eigentlich aus zwei Kalksteinfragmenten, die jedoch an der Bruchstelle zusammengeklebt sind, bestehende Arterfakt war einmal Teil eines Reliefbildes an einem Tempel oder einem Grab. Das beweisen die Schnittspuren auf der Rückseite der nur 5cm dicken Steinplatten.

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