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Foto von Oxyrhynchos Papyrus 5245
Oxyrhynchos Papyrus Nr. 5245 mit 6 Rezepten gegen Leiden am Kopf. Bild: © The Egypt Exploration Society

„Die Zehn Gebote“ wurde schon vor 2000 Jahren in Ägypten aufgeführt

Ostern naht. Und damit auch der alljährliche Klassiker „Die Zehn Gebote“ mit Charlton Heston als Moses und Yul Brynner als Ramses. Was die wenigsten wissen: Die Geschichte über Moses wurde schon 2000 Jahre vor dem Filmklassiker als Theaterstück in Ägypten aufgeführt.

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Foto von Oxyrhynchos Papyrus 5245
Oxyrhynchos Papyrus Nr. 5245 mit 6 Rezepten gegen Leiden am Kopf. Bild: © The Egypt Exploration Society

Medizinischer Papyrus verrät ein altägyptisches Katerrezept

Ohne die segensreiche Wirkung von Aspirin oder stärkerer Produkte der Pharmaindustrie wäre so mancher heutige Partygänger am Morgen danach aufgeschmissen. Was aber tat man vor 2000 Jahren, wenn man die Nacht zum Tag gemacht oder dem Wein über die Maßen zugesprochen hatte? Ein medizinischer Papyrus enthüllt nun, dass man hierfür die Blätter eines bestimmten Strauches verwendete, die man aneinanderreihte und sich vermutlich wie eine Kette um den Hals legte.

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Jungen auf einem Kamel.
Mosaik aus der Spätantike, frühes 6. Jh. n. Chr.
Great Palace Mosaic Museum, Istanbul
Foto: Reidar Aasgaard

7500 Papyri ausgewertet – Wie Kinder im römischen Ägypten lebten

Die Stadt Oxyrhynchos ist eine wahre Goldgrube für Archäologen. Über eintausend Jahre lang deponierten die Einwohner ihre Abfälle auf mehreren Müllgruben außerhalb der Stadt. Was für die Menschen damals Müll war, ist für uns heute Gold wert. Über 7500 literarische Texte, persönliche Briefe und administrative Dokumente lagen in den Deponien der Stadt. Die Dokumente sind größtenteils in einem bemerkenswerten Zustand, da die Stadt nicht direkt am Nil lag und somit von Überschwemmungen verschont blieb. Die Papyri bieten den Forschern genügend Stoff, um mehr über das Leben und die Verwaltung der Stadt herauszufinden.

Forscher der Universität Oslo und Newcastle haben nun die Lebensumstände der Kinder und Jugendlichen näher untersucht. Noch nie zuvor wurde die Kindheit anhand von Papyri so genau beleuchtet.
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Der Kanopendeckel aus dem Grab eines Schreibers
Foto: LuxorTimes

Archäologen legen zwei Gräber aus der 26. Dynastie frei

In Mittelägypten haben spanische Archäologen zwei Gräber aus der 26. Dynastie (ca. 663 – 525 v. Chr.) entdeckt. Die Gräber liegen im heutigen Al Bahnsa in Minia, das im antiken Ägypten Per-medjed und in griechisch-römischer Zeit schließlich Oxyrhynchos genannt wurde.
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