Sarkophag

Seltsamer Sarkophag zeugt von Schreckensherrschaft der Perser

Prächtig dekorierte Sarkophage mit religiösen Szenen, die für ein Weiterleben nach dem Tod sorgen sollten. In den Museen der Welt konnten wir derartige Exemplare schon mehrfach bewundern. Während die Sarkophage in der Blütezeit Ägyptens äußerst filigran bemalt wurden, gingen einige Künstler ihrem Handwerk in späteren Epochen eher schludrig nach. Ein Sarkophag aus der Perserzeit zeigt dies in einem besonderen Ausmaß. Die Malereien darauf sind schon fast stümperhaft und die religiösen Szenen müssten einem ägyptischen Priester den Magen umgedreht haben. Doch die außergewöhnliche Bemalung hatte einen Grund und Schuld war die Herrschaft der verhassten Perser in Ägypten.

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Klimawandel störte auch schon die alten Ägypter

Die Ergebnisse eines Forschungsberichts der US-amerikanischen Cornell University weisen auf einen schwerwiegenden Klimawandel etwa 2200 v.Chr. hin. Aus Untersuchungen der Jahresringe alter Holzartefakte geht hervor, dass zu jener Zeit eine ausgeprägte Dürreperiode herrschte, die nach Ansicht der Forscher den damaligen Völkern schwer zu schaffen gemacht haben muss und die evtl. den Untergang des Akkadischen Reichs zur Folge hatte.

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Sarg einer Sängerin in Sakkara gefunden

Während Aufräumarbeiten am Grab einer gewissen “Maya” auf dem Bastet-Friedhof in Sakkara stolperte das französische Grabungsteam über drei ineinander verschachtelte Sarkophage einer Tempelsängerin namens Ta-Akhet. Während die Jahrtausende am äußeren Sarkophag nicht spurlos vorüber gegangen sind, sollen die beiden inneren in einem sehr guten Zustand sein. Der innerste Sarkophag wurde noch nicht geöffnet, aber man hofft, darin die Mumie der Verstorbenen zu finden.

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CT-Scan enthüllt: mumifizierter Fötus in Kindersarg

Seit 1971 liegt im Egypt Centre der Universität von Swansea, einer Küstenstadt im Süden von Wales, ein 52cm kleiner Sarkophag aus steifem Leinen und Gips. Er trägt die Bezeichnung W1013 und gehört zur Wellcome-Sammlung der Universität. Das bedeutet nicht, dass die Besucher mit dieser Sammlung willkommen geheißen werden, sondern dass die Stücke von einem Sammler namens Henry Wellcome zusammengetragen wurden. Bei einem kürzlich durchgeführten CT-Scan stellte man nun fest, dass sich in der Kartonage ein etwa 12-16 Wochen alter mumifizierter Fötus befindet.

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Geschmuggelte Artefakte kehren zurück

Aus New York stammende US-Amerikaner hatten 2011 versucht, einige Stücke außer Landes zu schmuggeln, die nach Ansicht der ägyptischen Antikenbehörde eindeutig aus illegalen Grabungen stammen. Bei seinem Amerikabesuch hat der Antikenminister nun für die Rückholung dieser acht Stücke gesorgt. Die Rückführung soll noch in diesem Monat geschehen. Über weitere drei Artefakte wird noch verhandelt.

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