Bei Infrastrukturarbeiten für ein neues Gewerbegebiet in East Tafrah, so heißt es in einer Meldung des Antikenministeriums, stießen die Arbeiter auf Überreste einer militärischen Festung und antike Wassertanks. In Absprache mit der Bauleitung und den Streitkräften wurden die Bauarbeiten rund um diese neuen archäologischen Stätte im nördlichen Sinai, nahe des Suez-Kanals, gestoppt und das Ministerium ordnete eine Rettungsgrabung an.
1500 Jahre vor Hatschepsut: Eine Frau regierte Ägypten
In der erst 2012 entdeckten archäologischen Grabungsstätte Wadi Ameyra in der Sinai-Wüste fanden Forscher etwa 60 Inschriften und Zeichnungen, die zwischen 5200 und 4800 Jahre alt sind. Sie stammen wahrscheinlich von Minenexpeditionen, die von den frühen Pharaonen dorthin ausgesandt wurden, um Edelmetalle abzubauen. Die Inschriften beinhalten die Namen einiger Könige und überraschenderweise auch den einer Königin.
Königliche Residenz von Thutmosis II. in Nord-Sinai entdeckt
Der Antikenminister Mamdouh el-Damaty machte sich am gestrigen Tag auf zu einer Stippvisite in den Nord Sinai, wo er neue archäologische Funde und diverse Restaurationsprojekte besuchte.
Der wichtigste Fund ist eine königliche Residenz von Pharao Thutmosis II. in Tell Habwa.
Altrömisches Gewerbegebiet im Sinai entdeckt
Ein ägyptisches Grabungsteam hat in Tell Abu-Seifi, östlich des Suez-Kanals auf der Sinai-Halbinsel, eine Art Industriekomplex aus der griechisch-römischen Zeit entdeckt.
Neue Funde aus der Zeit Ramses II.
Das Deutsch-Ägyptische Team unter der Leitung von Dr. Eva Lange (Universität Göttingen) stieß bei Grabungen in Tell Basta (Bubastis) auf eine rosa Granitstaue von Ramses II., die eine beachtliche Höhe von 2,47m hat. Außerdem entdeckten sie am südöstlichen Tempeleingang Lehmziegel-Strukturen aus der Spätzeit.



