Sinai

Wochenrückblick: Festung am Horusweg und El-Enany zur UNESCO

Eine ägyptische Mission hat an der Stätte Tell el-Kharouba im Nordsinai eine sehr große Militärfestung entdeckt, die in das Neue Reich datiert wird. Sie liegt am sogenannten Horusweg, einer altägyptischen Handelsstraße, die unter Ramses II. von Pi-Ramesse durch den Sinai bis nach Gaza führte. Gleichzeitig war dieser Handelsweg auch eine Verteidigungslinie, entlang der viele Befestigungsanlagen gebaut wurden, um sich gegen die nordöstlichen Völker zu verteidigen.

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Reste eines griechisch-römischen Tempels im Nord-Sinai gefunden

Eine ägyptische Mission stieß an der archäologischen Stätte Tell el-Farama im Nordwesten Sinais auf Überreste eines Tempels, der dem Gott Zeus-Cassius geweiht war. Die Ausgrabungsarbeiten fanden im Rahmen des Sinai-Entwicklungsprojektes statt, mit dem die Regierung diesen Landesteil aufwerten will. An dieser Stelle – im Altertum mündete hier der östlichste Nilarm – befand sich die antike Stadt Pelusium, altägyptisch Senu. Der nun entdeckte Tempel liegt nur 200m westlich der Zitadelle Pelusiums und 100m südlich der örtlichen Kirche.

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Antike Wasserbrunnen am Horusweg entdeckt

Ägyptische Archäologen entdeckten im Norden der Halbinsel Sinai fünf alte Brunnen, von denen vier wohl bereits in der Antike absichtlich zugeschüttet worden waren – vermutlich, um sie vor persischen Besatzern zu verstecken. Die Entdeckung machte das Team um Leiter Ramadan Helmy etwas außerhalb von Tell el-Kedwa, ca. 23 km östlich des Suezkanals.

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Tierreliefs in antiker Höhle im Sinai entdeckt

Bei der Dokumentation von Felsinschriften im Nord-Sinai stieß die dortige Mission im Wadi al-Zulma (oder Wadi el-Zolmat) auf eine 15m tiefe und 20m hohe Felshöhle mit sehr gut erhaltenen Tierdarstellungen. In einem sehr eigenen Stil und im Hochrelief sind dort verschiedene Tiere in den Felsen geritzt, darunter Kamele, Hirsche, Maultiere, Esel, Bergziegen und sogar ein Strauß.

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