Mumien-whoiswho

Das Who-is-who der Mumien – Thutmosis IV.

Thutmosis IV. regierte nur 10 Jahre über das Land am Nil. Zu wenig Zeit, um dem Land seinen Stempel aufzudrücken. So ist das berühmteste Werk von ihm eine einfache Stele zu Füßen des Sphinx von Gizeh. Dort erzählt er, wie er als Jugendlicher nach der Jagd im Schatten des Sphinx ruhte. Im Traum erschien ihm der Sphinx mit der Bitte, ihn vom Sand zu befreien. Im Gegenzug versprach er dem Prinzen die Herrschaft über Ägypten. Also erfüllte Thutmosis seinen Wunsch und wurde König über Ägypten.

Weiterlesen

Das Who-is-who der Mumien – Amenophis II.

Ca. 25 Jahre regierte Amenophis II. über Ägypten, der in die großen Fußstapfen seines Vaters Thutmosis III. treten musste. Vielleicht ist das der Grund, warum Amenophis II. als kräftiger und sportlicher Mann mit einem Hang zur Brutalität beschrieben wurde. Wie sein Vater führte er einige erfolgreiche Feldzüge in Syrien und Nubien und seine Bautätigkeit erstreckte sich über das ganze Land. Heute ist leider kaum mehr etwas von seinen Taten zu sehen. Obwohl in seinem Grab KV 35 eine Mumie im Sarkophag lag, bestehen heute einige Zweifel, ob es wirklich die von Amenophis II. ist.

Weiterlesen

Das Who-is-who der Mumien: Thutmosis III.

Thutmosis III. (altägyptisch: Djehutimes, Thronname Men-cheper-Re) war das Kind von Thutmosis II. und dessen Nebenfrau Isis. Als sein Vater starb, war Thutmosis III. noch ein kleines Kind. Daher übernahm zunächst seine Stiefmutter, die Große Königliche Gemahlin Hatschepsut, die Regentschaft für ihn. Seine Regierungszeit wird mit 54 Jahren angenommen, wobei während der ersten 22 Jahre Hatschepsut die Regierung führte; erst danach übte er tatsächlich die Alleinherrschaft über Ägypten aus. Er führte eine Vielzahl von Feldzügen, durch die er Ägyptens Grenzen erweiterte und sicherte. Da sein erster Sohn, Amenemhat, noch zu seinen Lebzeiten starb, folgte ihm sein zweiter Sohn Amenophis II., der vermutlich bereits in den beiden letzten Regierungsjahren seines Vaters als Koregent agierte, auf den Thron.

Weiterlesen

Das Who-is-who der Mumien: Thutmosis II.

Thutmosis II. war der vierte Pharao der 18. Dynastie. Selbst als Kind einer Nebenfrau geboren, heiratete er seine Halbschwester Hatschepsut, in deren Adern reines königliches Blut floss. Aufgrund des Aussehens seiner Mumie und der wenigen Zeugnisse seiner Regierung verbreitete sich die Vermutung, er sei ein Mann von schwächlicher Konstitution gewesen, der früh an einer Krankheit starb. In der Literatur wurde er häufig so dargestellt.
Ebenfalls vermuten viele, dass seine Große Königliche Gemahlin Hatschepsut die eigentliche Macht ausübte, da sie eine starke Frau war, die von sich selbst glaubte, dass ihr Vater Thutmosis I. sowieso lieber sie auf den Thron der beiden Länder gesetzt hätte, wenn sie denn nur ein Mann gewesen wäre. Eventuell also heiratete nicht er sie (wegen der Blutlinie), sondern sie ihn (wegen des Throns) – vermutlich aber hatten beide einen Vorteil von dieser Ehe.
Da nach dem Tod Thutmosis‘ II. der legitime Nachfolger Thutmosis III. noch ein Kind war, übernahm Königin Hatschepsut zunächst die Regentschaft, die sie dann für fast 20 Jahre behielt.

In einer neuen Studie tragen Wissenschaftler des Institus für Evolutionäre Medizin der Universität Zürich Fakten aus früheren Untersuchungen an 11 Mumien aus der 18. Dynastie zusammen, um deren Identitäten zu überprüfen. Für den hier vorgestellten Thutmosis II. ist die Faktenlage nicht ganz schlüssig.

Weiterlesen

Das Who-is-who der Mumien. Schweizer Studie sammelt Fakten

Königsgräber und königliche Mumien waren schon immer die aufsehenerregendsten Entdeckungen in Ägypten, seit Giovanni Battista Belzoni im Jahr 1817 das erste Grab im Tal der Könige entdeckte. In diesem heute als KV21 bezeichneten Grab lagen zwei weibliche Mumien, deren Identität bis heute nicht geklärt ist. In den 200 darauf folgenden Jahren wurden noch viele weitere Königsmumien gefunden und nur bei wenigen konnte die Identität zweifelsfrei ermittelt werden. Bei vielen Mumien gibt es dagegen nur Vermutungen, und die in der Vergangenheit durchgeführten Untersuchungen lieferten manchmal sogar widersprüchliche Ergebnisse.

Weiterlesen