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Fotos: Antikenministerium Ägypten

Hunderte Artefakte in Sakkara gefunden

In der Nekropole der heiligen Tiere in Sakkara hat die dort grabende ägyptische Mission unter Dr. Mostafa Waziri eine ganze Reihe von Artefakten gefunden, gab Minister El-Enany in einer Pressekonferenz am Samstag bekannt. Der Fund sei selbst schon fast ein kleines Museum, meinte er, da mehrere hundert Objekte gefunden wurden in diesem Bubasteion genannten Teil Sakkaras. Erst im letzten Jahr hatte die gleiche Delgation in der Nähe das große und unglaublich gut erhaltene Grab eines Priesters namens Wahtye aus der 5. Dynastie entdeckt (wir berichteten).

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Sarkophage für Skarabäusmumien, Sakkara. Foto: Antikenministerium Ägypten

Skarabäusmumien! – und ein intaktes Grab aus dem Alten Reich?

Auf einer Pressekonferenz in Sakkara vor Mitgliedern des ägyptischen Parlaments und rund 30 ausländischen Botschaftern verkündete Antikenminister Khaled El-Enany am Samstag die erste von drei großartigen Entdeckungen, die kürzlich in verschiedenen archäologischen Stätten gemacht wurden. Die hier in Sakkara vorgestellte Entdeckung fand in der Nähe der Pyramide des Userkaf, dem Begründer der 5. Dynastie des Alten Reichs, statt. Die anderen beiden Endeckungen sollen noch bis Jahresende ebenfalls verkündet werden.

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Mikro-CT-Scan des mumifizierten Fötus mit Anenzephalie. © Andrew Nelson, University of Western Ontario

Falkenmumie enthält deformierten menschlichen Fötus

Im Jahr 1925 spendete ein Arzt in Maidstone, einer Stadt im britischen Kent, dem örtlichen Museum eine kleine Mumie. Aufgrund der Form und der Bemalung der Gips-Kartonage, in welcher die Mumie eingehüllt ist, glaubten alle, dass es sich hierbei um eine Falkenmumie handelte. Die alten Ägypter mumifizierten viele Tiere, auch Falken, die den Gott Horus verkörperten. Schon 2016 hatte man bei einem CT-Scan herausgefunden, dass in der Kartonage aber gar kein Falke, sondern ein kleiner Fötus mit traditionell überkreuzten Armen steckte. Neueste Mikro-CT-Scans haben nun gezeigt: Der Fötus hatte eine seltene Fehlbildung, nämlich Anenzephalie.

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Kopf einer altägyptischen Katzenmumie. Foto: University of Aberdeen

Mehr Schein als Sein – CT-Scans von Tiermumien überraschen

Wissenschaftler des Museums der schottischen Universität Aberdeen führten einen CT-Scan an einer mumifizierten Katze aus dem Alten Ägypten durch – und die 2000 Jahre alte Tiermumie überraschte die Forscher. Sie enthielt nämlich keine Katze in der vermuteten Größe, sondern nur ein kleines Katzenjunges, das bei der Mumifizierung mittels Bandagen auf die entsprechende Größe einer ausgewachsenen Katze aufgeplustert worden war.

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Scan: Interspectral

Überraschung: Große Kroko-Mumie enthält viele kleine

Diese 3m lange Krokodilmumie war schon immer eine der schönsten und interessantesten Tiermumien des niederländischen Reichsmuseums für Altertümer in Leiden. Nun wird sie durch einen Überraschungsfund sogar zum Star der Kollektion und zum Besuchermagneten, denn sie enthält gar kein großes Krokodil, sondern zwei kleine – und nach neuesten Erkenntnissen dazu auch noch ca. 50 Baby-Krokodile.

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