Jolly Thews

GEM-Eröffnung rückt näher

Nachdem in den letzten Jahren die Eröffnung des Grand Egyptian Museum (GEM), des monumentalen Bauwerks auf dem Gizeh-Plateau, immer wieder verschoben wurde, scheint man den zuletzt genannt Termin, nämlich das letzte Quartal dieses Jahres 2020, nun einhalten zu können. Und da die Bauarbeiten dem Ende entgegen gehen, kann man sich nun anderen, wichtigen Dingen widmen. So fand vor wenigen Tagen eine große Sicherheitseinweisung des Personals statt.

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16 Gräber mit Sarkophagen in Tuna el-Gebel gefunden

In der archäologischen Stätte Al-Ghoreifa in Tuna el-Gebel fand eine ägyptische Grabungsmission unter der Leitung von Dr. Mustafa Waziri eine Gemeinschafts-Grabanlage mit insgesamt 16 Grabstätten, in denen Priester des Gottes Thot und und hohe Beamte des 15. oberägyptischen Gaus bestattet wurden.. Dieser Gau wurde Hasengau genannt und hatte die Hauptstadt Chemenu, die die Griechen später Hermopolis Magna nannten. Die Grabanlage stammt aus der Spätzeit Ägyptens.

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Festung und Wassertanks bei Bauarbeiten im Sinai gefunden

Bei Infrastrukturarbeiten für ein neues Gewerbegebiet in East Tafrah, so heißt es in einer Meldung des Antikenministeriums, stießen die Arbeiter auf Überreste einer militärischen Festung und antike Wassertanks. In Absprache mit der Bauleitung und den Streitkräften wurden die Bauarbeiten rund um diese neuen archäologischen Stätte im nördlichen Sinai, nahe des Suez-Kanals, gestoppt und das Ministerium ordnete eine Rettungsgrabung an.

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Fünf ptolemäische Blöcke nahe Sohag ausgegraben

In Kom Ashqaw, nördlich von Sohag, stießen Archäologen auf fünf Kalksteinblöcke aus der frühen ptolemäischen Zeit. Die Entdeckung fand im Rahmen einer Rettungsgrabung statt, die dort seit September letzten Jahres durchgeführt wird, als bei Abwasserarbeiten zufällig die Grundmauern eines ptolemäischen Tempels gefunden wurden (wir berichteten). Die Fundorte des Tempels (Kom Shakau) und der Kalksteinblöcke jetzt (Kom Ashqaw) scheinen dicht beieinander zu liegen, da in der Pressemeldung des Antikenministeriums davon gesprochen wird, dass die Blöcke zum kürzlich entdeckten Tempelgelände „im gleichen Dorf“ gebracht wurden. Dort wurden sie gereinigt und einer ersten Untersuchung unterzogen.

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Mehrere Sphingen aus Luxor sollen nach Kairo

Diverse Pressemeldungen besagen, dass vier widderköpfige Sphingen aus dem Karnaktempel nach Kairo gebracht werden sollen, um sie dort auf dem berühmten Tahrir-Platz aufzustellen, zusammen mit einem Obelisken aus San el-Hagar, dem antiken Tanis, der bereits vor einigen Wochen nach Kairo gebracht wurde. Der Leiter der Karnak Altertümer, Mostafa el-Sagheer, bestätigte diesen Plan, betonte aber auch, dass diese Sphingen nicht aus der berühmten Kebbash Road genommen werden, die vor dem Karnaktempel beginnt und in alter Zeit einmal quer durch Luxor bis zum Luxortempel führte.

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