Drama am Nil – Ramses III. wurde die Kehle durchgeschnitten

Um ca. 1155 v. Chr. geschah in Ägypten etwas Ungeheuerliches: Die ehrgeizige Dame Tiye schmiedete ein Mordkomplott gegen den Pharao, um ihren eigenen Sohn Pentawer auf den Thron zu setzen. Die „Haremsverschwörung“ misslang und die Schuldigen wurden verurteilt. Wir kennen die Geschichte von einer Gerichtsakte, die auf Papyrus festgehalten wurde. Doch heute haben wir Gewissheit, dass die Verschwörung zumindest teilweise gelang: an der Mumie Ramses III. konnte ein Schnitt in der Kehle nachgewiesen werden.
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Pharaos Super-Sarkophag

Pharao Merenptahs Sarkophag bricht alle Rekorde. Der 4m lange, 2,3m breite und 2,5m hohe Sarkophag aus rotem Granit ist der größte, der bisher gefunden wurde. Zerbrochen lag er jahrelang in seinem Grab im Tal der Könige, bis er 2011 von Wissenschaftlern des Royal Ontario Museum wieder zusammengesetzt wurde.
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Amenophis II. fiel der Zeh ab

amenophisII
Amenophis II. im Karnak-Tempel

Kuratoren des Ägyptischen Museums Kairos haben eine besorgniserregende Entdeckung gemacht: Am rechten Fuß der Mumie Amenophis II. ist aus unerfindlichen Gründen der große Zeh abgefallen. Und damit nicht genug: Der Zeh soll auch schon vorher einfach nur mit einem bisher undefinierten Material angeklebt gewesen sein.
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Ptolemäischer Qasr el-Aguz Tempel in Luxor wieder zugänglich

Thot Tempel in Qasr el Aguz
Thot-Tempel in Qasr el-Aguz.
Foto: Roland Unger, Creative Commons
Lizenz: CC by-sa 3.0 de

Am Westufer des Nils in Luxor, ganz in der Nähe des Tempels von Medinet Habu, steht ein kleiner ptolemäischer Tempel, der einst dem ibisköpfigen Gott Thot und den beiden vergöttlichten Baumeistern Imhotep und Amenophis, Sohn des Hapu geweiht war. Ptolemaios VIII. Euergetes II. war der Erbauer des aus nur drei Räumen bestehenden Heiligtums in Qasr el-Aguz. 7 Jahre konnte man den Tempel nur mit ein wenig Glück und entsprechendem Bakschisch besuchen. Ab nächster Woche ist er wieder offiziell zugänglich.
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