Eine neue Gesichtsrekonstruktion macht Anfang dieses Jahres Schlagzeilen, weil sie einem der berühmtesten Pharaonen der altägyptischen Geschichte ein Gesicht gibt: König Ramses II. oder Ramses der Große, wie er auch genannt wird. Basierend auf CT-Scans der Mumie entwickelten ägyptische und britische Forscherinnen nun die wissenschaftlichen Parameter, aus denen dann eine Computersoftware, die auch bei Kriminalfällen eingesetzt wird, das mögliche Gesicht entwickelte.
Erstaunliche Entdeckung in Deir el-Bahari: Krokodilköpfe in Gräbern des Mittleren Reichs
In zwei Gräbern hoher Beamter des Königshofes von Pharao Mentuhotep II. (ca. 2050 v.Chr., 11. Dyn.) fanden Archäologen des Polnischen Zenrums für Mediterrane Archäologie der Universität Warschau (PCMA UW) Überreste von insgesamt neun Krokodilköpfen. Dieser einzigartige Fund ist äußerst ungewöhnlich, da die Köpfe nicht mumifiziert, sondern einfach in Tücher gewickelt mit in die Gräber gegeben wurden. Eine mögliche Erklärung für diese ungewöhnliche Praxis glauben die Forscher in den Pyramidentexten des Alten Reiches zu finden.
Weitere Gebäude hinter dem Esna-Tempel entdeckt
Bei Ausgrabungen hinter dem Tempel von Esna fanden ägyptische Archäologen Überreste von Gebäuden aus verschiedenen Epochen, darunter eine Hütte aus Sandstein, die wohl eine Erweiterung des bestehenden Tempels war. Daneben finden sich Mauern eines runden Gebäudes aus roten Hohlziegeln sowie ein Gebäude mit einem Fundament aus Stein und Mauern aus Lehmziegeln, das wohl eine kleine Säulengruppe am Eingang hatte.
20 Gräber aus der Spätzeit in Damiette entdeckt
In der am Mittelmeer gelegenen Hafenstadt Damiette, Hauptstadt des gleichnamigen Gouvernements im Nildelta, entdeckte eine ägyptische Mission des Obersten Rates für Altertümer 20 Grabstätten aus der Spätzeit des ägyptischen Reiches.
Grab mit Goldschmuck in Tell el-Amarna gefunden
Die Mission der britischen Cambridge Universität, die seit Jahrzehnten in Tell el-Amarna gräbt, hat Schmuck aus Speckstein und Gold in Amarnas Begräbnisstätte „North Desert Cemetery“ gefunden. Während das gesamte nördliche Gräberfeld Amarnas wohl bis zu 5000 Bestattungen umfasst, wurden auf diesem kleinen Teil, dem „nördlichen Wüstenfriedhof“, nur wenige hundert Personen in Gruben- und Schachtgräbern bestattet.




