Während der „Goldgräberjahre“ des 19. Jahrhunderts, als nach Napoleons Ägyptenfeldzug ganz Europa von den Entdeckungen in Ägypten fasziniert war, wurden vermutlich tausende Mumien ausgegraben. Sie wurden verkauft, geschmuggelt, zerteilt, zu Pulver verarbeitet, als Partygag ausgewickelt, landeten zum Gruseln in Schaukästen – und waren natürlich auch Gegenstand wissenschaftlicher Forschung. Aber durften und dürfen wir das überhaupt? Oder gibt es ein Recht auf Totenruhe? Oder wenigstens auf Pietät?
7500 Papyri ausgewertet – Wie Kinder im römischen Ägypten lebten
Die Stadt Oxyrhynchos ist eine wahre Goldgrube für Archäologen. Über eintausend Jahre lang deponierten die Einwohner ihre Abfälle auf mehreren Müllgruben außerhalb der Stadt. Was für die Menschen damals Müll war, ist für uns heute Gold wert. Über 7500 literarische Texte, persönliche Briefe und administrative Dokumente lagen in den Deponien der Stadt. Die Dokumente sind größtenteils in einem bemerkenswerten Zustand, da die Stadt nicht direkt am Nil lag und somit von Überschwemmungen verschont blieb. Die Papyri bieten den Forschern genügend Stoff, um mehr über das Leben und die Verwaltung der Stadt herauszufinden.
Forscher der Universität Oslo und Newcastle haben nun die Lebensumstände der Kinder und Jugendlichen näher untersucht. Noch nie zuvor wurde die Kindheit anhand von Papyri so genau beleuchtet.
Weihnachtsgewinnspiel von selket.de
Bei unserem diesjährigen facebook-Weihnachtsgewinnspiel könnt ihr euch bilden UND Spaß haben 😉 Ihr könnt folgende Preise gewinnen. Wir wünschen euch allen viel Glück!
- 3 x 1 Kartenmodellbausatz „Die ägyptische Pyramide“
- 5 x 2 Tickets für die Sonderausstellung: „Ägypten – Land der Unsterblichkeit“ in Mannheim
Rosetta, Philae, Agilkia – Ägypten im Weltall
Der gestrige Tag war ein ganz besonderer in der Geschichte der europäischen Raumfahrt. Zum ersten Mal landete eine Raumsonde auf einen Kometen und die ganze Welt fieberte mit. Die Namen Rosetta, Philae und Agilkia sind zur Zeit in aller Munde. Doch was hat es mit den drei Namen, die alle etwas mit dem Land am Nil zu tun haben, auf sich?
Neues Museum in Gizeh wird Schwesternschiff von Cheops Sonnenbarke zeigen
Ein ganz besonderes Ausstellungsstück soll ein weiteres Highlight im neuen Grand Egyptian Museum (GEM) werden. Die zweite Sonnenbarke von Pharao Cheops soll Besucher genauso ins Staunen versetzen wie das berühmte Schwesternschiff im Cheops Solar Boat Museum am Fuße seiner Pyramide. Doch bis dahin müssen noch 1450 Einzelteile in das neue Museum geschafft und wieder zusammengefügt werden.



